29 April 2026, 00:48

BDLI holt Startup-Gründer Florian Seibel in den Vorstand für mehr Innovation

Logo des Nationalen Quantenkordinationsbüros mit einem blauen Kreis mit einem weißen Stern in der Mitte, umrandet von einem weißen Rand, und dem Text "Quantum-Koordination" in Weiß um den Rand, alles vor einem blauen Hintergrund.

BDLI holt Startup-Gründer Florian Seibel in den Vorstand für mehr Innovation

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat einen neuen Startup-Beauftragten in seinen Vorstand berufen. Florian Seibel, Mitgründer von Quantum Systems, übernimmt diese Rolle, um die Kluft zwischen etablierten Luftfahrtunternehmen und aufstrebenden Startups zu überbrücken. Mit seiner Ernennung soll die Innovation und Zusammenarbeit innerhalb der Branche gestärkt werden.

Seibel bringt eine Kombination aus militärischer und ingenieurtechnischer Erfahrung in die Position ein. Bevor er Quantum Systems mitgründete, diente er als Offizier bei der Bundeswehr und studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München. Sein in München gegründetes Unternehmen ist mittlerweile an neun Standorten in sieben Ländern aktiv.

Der BDLI vertritt über 260 Mitgliedsunternehmen, die zusammen rund 120.000 Beschäftigte zählen und einen Jahresumsatz von 52 Milliarden Euro erwirtschaften. Um als Startup Mitglied werden zu können, dürfen die Unternehmen nicht älter als fünf Jahre sein, weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro aufweisen.

BDLI-Präsident Michael Schoellhorn, der zugleich Airbus Defence and Space leitet, betonte die Bedeutung von Startups für die Zukunft der Branche. Die neu geschaffene Position soll ihre Sichtbarkeit erhöhen und innovative Geschäftsmodelle in den Luftfahrtsektor integrieren. Zu Seibels Aufgaben gehört es, die technologische Entwicklung gemeinsam mit etablierten Unternehmen mitzugestalten.

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Seine Berufung unterstreicht das Bestreben, die Zusammenarbeit zwischen Startups und der Luftfahrtindustrie zu intensivieren. Der BDLI erwartet, dass diese Kooperation neue Technologien vorantreibt und langfristiges Wachstum sichert. Startups, die die Kriterien erfüllen, können sich nun um eine BDLI-Mitgliedschaft bewerben, um von einer stärkeren Branchenunterstützung zu profitieren.

Quelle