26 April 2026, 12:34

Bayerns Frauen kämpfen sich mit Remis gegen Barcelona ins Halbfinale zurück

Zwei Frauen in Sportkleidung spielen Fußball auf einem Feld, eine in einem grünen T-Shirt und Shorts, die andere in einem pinken Kleid, beide mit sichtbaren Tattoos an Händen und Füßen.

Bayerns Frauen kämpfen sich mit Remis gegen Barcelona ins Halbfinale zurück

Bayern Münchens Frauenmannschaft hält Champions-League-Traum mit hart erkämpftem Remis gegen Barcelona am Leben

Vor rekordverdächtigen 31.000 Zuschauern im Münchner Stadion – die höchste Kulisse, die Bayern je in einem Champions-League-Spiel verzeichnen konnte – endete die Partie umstritten: Nach einer Roten Karte und dem Platzverweis für den Heimtrainer blieb es beim Unentschieden.

Bayern übernahm früh die Initiative und setzte mit schnellen Kontern Barcelonas Abwehr unter Druck. Giulia Gwinn lobte im Anschluss die disziplinierte Defensive und die präzisen Umschaltspiele ihres Teams.

Die zweite Halbzeit brachte dann die Dramatik: Franziska Kett glich in der 69. Minute zum 1:1 aus – doch nur zehn Minuten später sah sie nach einem Foul an Salma Paralluelos Zopf die Rote Karte. Die Münchnerinnen mussten die Schlussphase in Unterzahl bestreiten.

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Die Gemüter kochten weiter hoch, als Trainer José Barcala wegen Protests gegen die Schiedsrichterentscheidung ebenfalls die Rote Karte erhielt. Trotz dieser Rückschläge hielt Bayern das Remis und bewahrte sich so die Chance auf das erste Champions-League-Finale der Vereinsgeschichte.

Nach dem Spiel kritisierte Bianca Rech, Sportdirektorin von Bayerns Frauenmannschaft, Kett's Platzverweis als "ungerechtfertigte Entscheidung, die den Spielverlauf veränderte".

Das Rückspiel gegen Barcelona findet am Sonntag statt. Ohne Franziska Kett und Trainer José Barcala – beide gesperrt – steht das Team vor einer schweren Aufgabe, um den Einzug ins Finale zu schaffen.

Quelle