Bayern führt 2026 den umstrittenen Wasserpfennig für Großverbraucher ein
Freia MansBayern führt 2026 den umstrittenen Wasserpfennig für Großverbraucher ein
Ab Juli 2026 führt Bayern eine neue Abgabe auf Wasserentnahmen ein, den sogenannten Wasserpfennig. Die Entscheidung fällt nach einer Kabinettssitzung im Juli, in der Änderungen des Bayerischen Wassergesetzes beschlossen wurden. Mit der Gebühr sollen der bessere Schutz der regionalen Wasservorräte finanziert und die Ressourcen nachhaltig gesichert werden.
Der Wasserpfennig ist in Deutschland kein Novum. Baden-Württemberg führte ihn bereits 1988 ein, Berlin und Hamburg zogen ein Jahr später nach. Sachsen-Anhalt übernahm die Abgabe 2011. Da jedes Bundesland die Höhe selbst festlegt, variieren die Kosten je nach Standort.
In Bayern betrifft die Regelung vor allem Unternehmen und Organisationen, die große Mengen Wasser entnehmen. Die eingenommenen Mittel fließen in Projekte zum Schutz von Flüssen, Seen und Grundwasser. Noch steht jedoch nicht fest, wie genau die Gebühren in Bayern ausgestaltet werden.
Die neue Abgabe tritt Mitte 2026 in Kraft. Betroffene Betriebe müssen die zusätzlichen Kosten dann einkalkulieren. Die Einnahmen sollen langfristig den Gewässerschutz und die Wasserbewirtschaftung im Freistaat stärken.






