30 April 2026, 02:27

Aiwanger will Freie Wähler mit CSU bundesweit stärken – doch die Union blockt

Karte von Deutschland mit Provinzen in rot und blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Aiwanger will Freie Wähler mit CSU bundesweit stärken – doch die Union blockt

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler, drängt auf eine engere Zusammenarbeit mit der bayerischen Christlich-Sozialen Union (CSU). Er ist überzeugt, dass diese Partnerschaft seiner Partei helfen könnte, über den regionalen Erfolg hinauszuwachsen. Sein Ziel ist es, eine stärkere politische Option für liberal-konservative Wähler in ganz Deutschland zu schaffen.

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Aiwanger schlägt vor, das bestehende Kooperationsmodell zwischen den Freien Wählern und der CSU in Bayern auszubauen. Er argumentiert, dass ein bundesweites Bündnis seiner Partei helfen könnte, in jedem Bundesland die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden. Bisher habe die Union seine Partei jedoch, wie er sagt, "abblitzen lassen".

Der Vorsitzende der Freien Wähler sieht eine Chance, Wähler anzusprechen, die mit dem von ihm kritisierten "zunehmenden Linksruck in der Politik" unzufrieden sind. Statt Protestwahlen für Randparteien zu fördern, will er mit konstruktiver Politik eine Alternative bieten.

Der ehemalige CSU-Vorstand Peter Gauweiler unterstützt die Idee und fordert ein formelles "Bündnis Freie Wähler/CSU". Aiwanger räumt ein, dass eine solche Partnerschaft bei der Umsetzung auf Hindernisse stoßen würde. Dennoch bestehe er darauf, dass seine Partei weiterhin an eigener Stärke arbeiten müsse, während sie gleichzeitig Kooperationen anstrebe.

Aiwangers Strategie zielt darauf ab, liberal-konservative Wähler unter einem stärkeren Bündnis zu vereinen. Sollte dies gelingen, könnten die Freien Wähler in allen Landtagen Deutschlands Fuß fassen. Die nächsten Schritte hängen davon ab, ob die CSU dem Vorschlag aufgeschlossener gegenübersteht.

Quelle