25 April 2026, 14:29

Zufit Simon präsentiert Fight Club beim Best OFF Festival in Hannover

Ein Buchumschlag mit einer leuchtenden Illustration einer Gruppe tanzender Frauen in energischen, synchronisierten Posen, mit detaillierten Kleidungsstücken und Gesichtsmerkmalen.

Zufit Simon präsentiert Fight Club beim Best OFF Festival in Hannover

Choreografin Zufit Simon eröffnet das Best OFF Festival für Independent-Theater in Hannover mit Fight Club

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Am 23. April präsentiert die Choreografin Zufit Simon beim Best OFF Festival für Independent-Theater in Hannover ihr neuestes Werk Fight Club – ein mutiger Bruch in ihrer künstlerischen Ausrichtung, der Kampf und maskuline Energie in den Mittelpunkt stellt. Seit Jahrzehnten verbindet Simon in ihrer Arbeit Provokation mit tiefer Publikumswirkung.

Geboren 1980 in Israel, zog sie vor 25 Jahren nach Deutschland. Schon mit vier Jahren begann sie zu tanzen, später studierte sie Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Ihr frühes Solo fleischlos gewann 2005 den dritten Platz als Bester deutscher Tanzsolo bei der euroscene Leipzig.

Jahre lang wurde ihre Arbeit von Dietrich Oberländers artblau Tanzwerkstatt in Braunschweig produziert und gefördert. Doch 2016 strich das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ihre konzeptionelle Förderung. Trotzdem schuf sie weiterhin Stücke, die sowohl sie selbst als auch ihr Publikum herausforderten.

Simons Werke spielen oft mit Verwirrung und unterlaufenen Erwartungen. Viele ihrer Stücke feierten im LOT-Theater Premiere, das 2024 wegen Insolvenz schließen musste. 2025, mit nur 45 Jahren, erhielt sie den Münchner Tanzpreis für ihr Lebenswerk.

Fight Club bricht nun neues Terrain auf: Aggression und maskuline Attitüden stehen im Fokus – ein bewusster Wandel in ihrem künstlerischen Ansatz, der erneut Grenzen sprengt. Die Uraufführung findet beim Best OFF Festival in Hannover statt und zeigt Simons sich ständig weiterentwickelnden Stil. Trotz Förderkürzungen und Theaterschließungen bleibt sie eine prägende Stimme des zeitgenössischen Tanzes. Ihr neues Werk bestätigt einmal mehr ihren Ruf als unermüdliche Erneuerin und furchtlose Experimentiererin.

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