Zoll fahndet in Augsburg nach Goldschmugglern und deckt 63 Straftaten auf
Freia MansZoll fahndet in Augsburg nach Goldschmugglern und deckt 63 Straftaten auf
Zollbeamte in Augsburg haben über einen Zeitraum von zwei Wochen gezielte Kontrollen bei rückkehrenden Urlaubern durchgeführt. Die Überprüfungen führten zu 63 Strafverfahren, wobei der Großteil der Fälle im Verdacht der Steuerhinterziehung und des Goldschmuggels stand.
Das Hauptzollamt Augsburg konzentrierte sich dabei auf Reisende, die nach Deutschland zurückkehrten. Eine spezialisierte Einheit in Kempten richtete ihr besonderes Augenmerk auf nicht deklarierten Goldschmuck. In einem Fall wurde bei einem Passagier, der aus der Türkei zurückkehrte, Gold im Wert von über 26.000 Euro ohne Zollerklärung gefunden.
Die Beamten beschlagnahmten den Schmuck und leiteten ein Strafverfahren gegen die betroffene Person ein. Bei den Kontrollen wurden zudem Verstöße gegen das Waffengesetz aufgedeckt, die zu sieben weiteren Ermittlungsverfahren führten. Unter den sichergestellten Gegenständen befanden sich verbotene Messer, darunter Springmesser und Schmetterlingsmesser.
Im Rahmen der Aktion wurden Zollabgaben in Höhe von mehr als 67.000 Euro eingezogen. Der Großteil der 63 Strafverfahren geht auf den Verdacht der Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit nicht deklarierten Goldeinfuhren zurück.
Das Hauptzollamt Augsburg hat die Ergebnisse der Kontrollen bestätigt. Die Behörden rieten bei weiteren Fragen zu einer direkten Kontaktaufnahme. Die beschlagnahmten Gegenstände bleiben bis zum Abschluss der Ermittlungen sichergestellt.






