26 June 2026, 04:17

Woidke attackiert Energiepolitik: "Kosten explodieren – Wirtschaft leidet"

Woidke: Finanzreform bringt Kommunen mehr Planungssicherheit

Woidke attackiert Energiepolitik: "Kosten explodieren – Wirtschaft leidet"

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die aktuelle Energiepolitik scharf kritisiert, da sie die Kosten in die Höhe treibe. Bei einer Konferenz mit der Bundeskanzlerin und den Regierungschefs der Länder forderte er entschlossenere Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft.

Woidke bezeichnete die Bund-Länder-Vereinbarung zur Finanzreform als einen bedeutenden Fortschritt. Das Abkommen zielt darauf ab, den Kommunen durch die Eindämmung steigender Sozialausgaben mehr Planungssicherheit zu geben. Zudem wird das Prinzip „Wer bestellt, zahlt“ strenger umgesetzt, was die Haushaltsplanung verbessern soll.

Er argumentierte, die bestehende Energiepolitik sei unwirksam und treibe die Preise weiter in die Höhe. Bezahlbare Energie sei jedoch entscheidend, um die Produktion und die Arbeitsplatzchancen in Deutschland zu steigern, betonte Woidke. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung, erneuerbaren Strom dort nutzen zu können, wo er erzeugt wird.

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Die Vereinbarung soll den finanziellen Druck auf die Kommunen verringern. Woidkes Forderung nach einer Energiewende macht deutlich, wie dringend kostengünstige Lösungen benötigt werden. Beide Initiativen zielen darauf ab, die wirtschaftliche Stabilität zu stärken und den Kommunen mehr Kontrolle über ihre Ressourcen zu geben.

Quelle