13 June 2026, 00:27

Wie ein Wanderführer die vergessene Grenzgeschichte der Rhön lebendig macht

Grenzgeschichten zum Lesen & Wandern - Fortsetzung erscheint heute

Wie ein Wanderführer die vergessene Grenzgeschichte der Rhön lebendig macht

Ein neues Buch erkundet die Grenzgeschichte der Rhön über Wanderwege

„Grenzland Rhön: Wandern zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ ist der erste politisch-historische Wanderführer seiner Art. Das Werk geht über lokale Erzählungen hinaus und beleuchtet auch den Wartburgkreis sowie das Werra-Tal.

Dr. Hans-Dieter Bieniek, ein ehemaliger DDR-Grenzsoldat, hat das Buch gemeinsam mit Karin Kampf und Gerhard Schätzlein verfasst. Für ihre Recherche führten sie Gespräche mit ehemaligen Flüchtlingen in ganz Deutschland. Die Autoren möchten die Vergangenheit der Region mit ihrer Landschaft verbinden.

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Der zweite Band, „Grenzland Vorderrhön, Ulster- und Werra-Region: Wandern zwischen Vergangenheit und Gegenwart“, erschien 2026. Er knüpft an den ersten Teil an und bietet detaillierte Routenbeschreibungen mit historischem Kontext.

Anfang Mai veranstaltete Birx ein „Grenzertreffen“ (Grenztreffen), um den Fortschritt des Projekts zu würdigen. Der erste Abschnitt des „Friedenswegs“ von Henneberg nach Rhönblick wurde mit neuen Informationstafeln erneuert. Die Finanzierung für die nächste Etappe bis nach Birx stammt aus dem LEADER-Regionalbudget.

Träger des Projekts ist der Verein für Heimatpflege, Wandern und Wintersport Ellenbogen e.V., unterstützt vom Rhönforum e.V.

Buch und Wegausbau rücken die vielschichtige Grenzgeschichte der Rhön in den Fokus. Die neuen Tafeln und geförderten Erweiterungen machen die Routen zugänglicher. Der Führer bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Vergangenheit der Region beim Wandern zu entdecken.

Quelle