15 May 2026, 22:29

Vietnams Schützen visieren Medaillen beim ISSF-Weltcup in München an

Sowjetisches Propagandaplakat mit einem Soldaten in militärischer Uniform, der entschlossen eine Waffe hält, begleitet von Text über den Krieg.

Vietnams Schützen visieren Medaillen beim ISSF-Weltcup in München an

Vietnams Schützenteam bereitet sich auf den ISSF-Weltcup in München vor

Vom 24. bis 31. Mai wird München Gastgeber des ISSF-Weltcups im Schießen sein – und Vietnams 15-köpfiges Team geht mit großen Ambitionen an den Start. Besonders im Fokus steht Lê Thị Mộng Tuyền, eine der vielversprechendsten Athletinnen des Teams, von der man sich Medaillenerfolge erhofft.

Tuyền wird in drei Disziplinen antreten: im 10-Meter-Luftgewehr-Einzel der Frauen, im 10-Meter-Luftgewehr-Mixed-Team sowie im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr über 50 Meter. Ihr Trainer, Nguyễn Duy Hoàng, zeigt sich überzeugt: „Sie ist in Topform und hochmotiviert für den Wettbewerb.“

Mit 696 Schützen aus 80 Nationen wird das Olympische Schießzentrum in München zum Schauplatz eines hochkarätigen Wettkampfs. Tuyền muss sich dabei gegen starke Konkurrentinnen aus Indien, China, Japan, Südkorea und Kasachstan behaupten.

Neben ihr peilt auch Vietnams Pistolen-Team mit der ehemaligen Asienmeisterin Trịnh Thu Vinh und Phạm Quang Huy Spitzenplatzierungen an. Der Weltcup in Deutschland dient ihnen zugleich als wichtige Generalprobe für die Asienspiele (ASIAD) im September, wo sie auf Goldmedaillen abzielen.

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Aktuell trainiert die Mannschaft im Nationalen Sporttrainingszentrum 1 in Hanoi. Unterstützt werden sie dabei von der mongolischen Expertin Altantsetseg Byambajavyn, die die Vorbereitungen begleitet. Tuyền, die als amtierende SEA-Games-Siegerin und ehemalige Olympionikin über wertvolle Erfahrung verfügt, gilt als eine der Stützen des Teams.

Der ISSF-Weltcup bietet Vietnams Schützen die Gelegenheit, sich mit der weltweiten Elite zu messen. Die Ergebnisse werden Aufschluss darüber geben, wie gut das Team für die anstehenden Asienspiele gerüstet ist – wo der Medaillengewinn das große Ziel ist.

Quelle