VfL Wolfsburg jagt Bayerns Sportdirektor – doch Freund bleibt standhaft
Bayram Johann"Bild": Wolfsburg interessiert an FCB-Sportdirektor Freund - VfL Wolfsburg jagt Bayerns Sportdirektor – doch Freund bleibt standhaft
VfL Wolfsburg soll Interesse an Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund haben
Laut Berichten hat der VfL Wolfsburg Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund für eine Schlüsselposition im Blick. Der Verein steckt in dieser Saison in der Krise und liegt nach einer Serie schwacher Ergebnisse nur auf Platz 14 der Bundesliga. In den letzten sieben Ligaspielen gab es sechs Niederlagen – eine besorgniserregende Bilanz.
Das Interesse an Freund kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Wolfsburg nach Stabilität sucht, nachdem der Klub eine turbulente Phase durchlebt hat. Das demütigende Ausscheiden im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Holstein Kiel erhöhte den Druck auf die Vereinsführung weiter. Nach jüngsten Umbrüchen übernimmt Interimstrainer Daniel Bauer derzeit die Verantwortung für die Profimannschaft.
Die Probleme des VfL begannen bereits im Sommer 2025, als Sportdirektor Sebastian Schindzielorz und Paul Simonis den Verein verließen. Die Verantwortung ging anschließend an ein neues Führungsteam unter Trainer Niko Kovač über. Die Saison 2025/26 verlief jedoch unbeständig: Im April 2026 pendelte die Mannschaft um den achten Tabellenplatz. Zwar gab es Fortschritte in der Defensive, doch die Offensive blieb schwach, und die Leistungen blieben inkonsistent.
Die aktuelle Platzierung auf Rang 14 markiert einen deutlichen Absturz. Die jüngste Serie von sechs Niederlagen in sieben Spielen hat Ängste vor dem Abstieg geschürt. Das Pokalous gegen Holstein Kiel offenkundete zudem strukturelle Schwächen und löste Forderungen nach einem Wandel aus.
Christoph Freund hingegen hat sich seit seinem Wechsel von RB Salzburg zu Bayern München im September 2023 einen exzellenten Ruf erarbeitet. Gemeinsam mit Max Eberl wird er für die Transferstrategie der Münchner gelobt. Trotz Wolfsburgs Interesse betont Freund jedoch klar, dass er Bayern nicht verlassen werde.
Mit Daniel Bauer als interimistischem Chef der Profimannschaft steht Wolfsburg vor einer ungewissen Zukunft. Der Verein muss nun entscheiden, ob er alternative Kandidaten ins Auge fasst oder interne Umstrukturierungen vornimmt, um die anhaltende Krise zu bewältigen.
Ein Wechsel von Christoph Freund nach Wolfsburg gilt angesichts seiner Bindung an Bayern München als unwahrscheinlich. Die dringendste Aufgabe des Vereins bleibt der Klassenerhalt – bei nur noch wenigen ausstehenden Spielen in dieser Saison. Die vorübergehende Führung unter Daniel Bauer bietet jedoch kaum langfristige Sicherheit, sodass die Frage nach den nächsten Schritten des Klubs weiterhin offenbleibt.






