US-Bundesstaaten öffnen Pensionsfonds für Bitcoin-ETFs und Krypto-Investitionen
Rolf WendeUS-Bundesstaaten öffnen Pensionsfonds für Bitcoin-ETFs und Krypto-Investitionen
Immer mehr US-Bundesstaaten lockern die Beschränkungen für öffentliche Investitionen in Kryptowährungen. Dieser Trend folgt jüngsten regulatorischen Änderungen und dem wachsenden Interesse an digitalen Vermögenswerten. Wisconsin hat hier bereits einen bedeutenden Schritt unternommen.
Im Februar 2025 gab das Rentensystem von Wisconsin bekannt, 321 Millionen US-Dollar in Bitcoin-ETFs (börsengehandelte Fonds) investiert zu haben. Damit wurde der Bundesstaat zum ersten, der Pensionsgelder in den Kryptomarkt lenkte. Michigan zog kurz darauf nach und tätigte über sein Rentensystem ähnliche Investitionen in denselben ETF.
Auch andere Bundesstaaten ziehen nun nach. Arizona hat bereits seine Gesetze geändert, um öffentlichen Fonds den Einstieg in digitale Vermögenswerte zu ermöglichen. Sechzehn weitere Staaten diskutieren Vorhaben, die es Rücklagefonds erlauben würden, in Kryptowährungen zu investieren. Neun Bundesstaaten wiederum prüfen, ob sie Kryptowährungen in ihre Pensionspläne aufnehmen.
Die Initiative für diese Änderungen steht im Einklang mit der kryptofreundlichen Haltung der Regierung unter Donald Trump. Dennoch müssen die Treuhänder der Rentenkassen weiterhin begründen, warum solche volatilen Anlagen eine verantwortungsvolle Verwendung der Gelder darstellen. Trotz der regulatorischen Lockerungen bleibt der tatsächliche Zufluss von Kapital in digitale Vermögenswerte bisher gering.
Die Politikänderung hat öffentlichen Fonds den Weg in den Kryptomarkt geebnet. Während Wisconsin und Michigan bereits aktiv geworden sind, wägen andere Bundesstaaten ihre Optionen ab. Die Auswirkungen dieser Investitionen werden davon abhängen, wie die Staaten das Verhältnis zwischen Risiko und Chance austarieren.






