Ukraine erhält Ewald-von-Kleist-Preis für ihren Widerstand gegen Russlands Krieg
Rolf WendeZelensky nimmt Kleist-Preis in München im Namen aller Ukrainer entgegen - Ukraine erhält Ewald-von-Kleist-Preis für ihren Widerstand gegen Russlands Krieg
Das ukrainische Volk erhält den Ewald-von-Kleist-Preis für seinen Widerstand gegen Russlands Angriffskrieg. Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) ehrte damit ihren Kampf für Freiheit, Unabhängigkeit und Würde. Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm die Auszeichnung stellvertretend für die Bevölkerung während einer Feier in München entgegen.
Der Preis würdigt den Mut und die Widerstandskraft, die die Ukrainerinnen und Ukrainer seit Beginn des Krieges zeigen. Er wird seit 2009 jährlich an Persönlichkeiten oder Institutionen verliehen, die sich in herausragender Weise für Frieden und Konfliktlösung einsetzen. Zu den früheren Preisträgern zählen die Vereinten Nationen, die OSZE sowie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
2014 erhielt der verstorbene Bundeskanzler Helmut Schmidt die Auszeichnung, 2021 folgte Angela Merkel. Weitere jüngere Preisträger sind die Journalistin Maria Schrader (2021), die Aktivistengruppe Berlin Helfer (2022), der Historiker Timothy Snyder (2023), Reporter ohne Grenzen (2024) und der verstorbene Oppositionelle Alexei Nawalny (2025). Erster Preisträger war 2009 der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger.
Der Preis ist benannt nach Ewald von Kleist, einem Verleger und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, der 1963 die MSC gründete. Die diesjährige Verleihung wurde von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ausgerichtet.
Die Auszeichnung unterstreicht den anhaltenden Kampf der Ukraine gegen die Aggression und dessen Bedeutung für die globale Sicherheit. Selenskyjs Annahme im Namen der gesamten Nation markiert das erste Mal, dass der Preis an eine ganze Bevölkerung geht. Die Entscheidung der MSC betont die zentrale Rolle des Konflikts in den internationalen Bemühungen um Frieden.
Zelensky outlines Ukraine's diplomatic stance amid Kleist Prize win
Ukrainian President Zelensky reaffirmed his nation's readiness to negotiate and hold elections on February 14—the same day he accepted the Kleist Prize in Munich. Key points from his statements:
- Ukraine remains open to compromise but insists on a ceasefire before elections.
- Trilateral talks with the US and Russia are scheduled for February 17-18 in Geneva.
- This diplomatic approach balances Ukraine's resilience with pragmatic peace efforts.






