Überquellende Glascontainer: Landkreis Fürth greift nach Bürgerprotesten ein
Rolf WendeÜberquellende Glascontainer: Landkreis Fürth greift nach Bürgerprotesten ein
Überquellende Glascontainer und verstreute Flaschen: Fürther Landkreis reagiert auf Beschwerden
Ende Mai sahen sich Anwohner im Landkreis Fürth mit überfüllten Altglascontainern und herumliegenden Flaschen konfrontiert. Das unschöne Bild löste zahlreiche Klagen über nicht geleerte Behälter aus. Die Kreisverwaltung wies darauf hin, dass die Entsorgung von Altglas in den Zuständigkeitsbereich der Dualen Systeme fällt – und nicht zu den Aufgaben der Kommunen gehört.
Die Problematik veranlasste die Verwaltung zum Handeln. Sie stimmt sich nun mit den Landesabfallbehörden ab, um weitere Schritte zu prüfen. An stark frequentierten Standorten sollen in Kürze Brennpunkte ausgewiesen werden, die zusätzliche Container und häufigere Leerungen erhalten.
Das beauftragte Nürnberger Unternehmen Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH hat Verbesserungen ab dem 1. Juni zugesagt. Dazu gehört die Verdopplung der Leerungsintervalle, um den Rückstau abzubauen. Die bestehenden Verträge sehen bereits vor, dass die Container mindestens alle zwei Wochen – oder bei Bedarf – entleert werden müssen.
Der Ausschuss für Umwelt und Verkehr wird die Lage am 25. Juni erörtern. Die Kreisverwaltung betonte erneut, dass die Verantwortung für Glasverpackungen bei den Dualen Systemen liege – nicht beim Landkreis oder den Gemeinden.
Das Unternehmen hat sich verpflichtet, das Problem durch häufigere Abholungen zu lösen. An Brennpunkten sollen zusätzliche Container aufgestellt werden, um künftige Überlastungen zu vermeiden. Die Debatte im Ausschuss am 25. Juni dürfte weitere Maßnahmen prägen.






