Thomas Haslinger wird 2026 neuer Oberbürgermeister von Landshut
Thomas Haslinger wird am 1. Mai 2026 neuer Oberbürgermeister von Landshut
Der 39-jährige CSU-Kandidat Dr. Thomas Haslinger hat die Stichwahl mit 52,5 Prozent der Stimmen gewonnen und setzte sich damit gegen seinen Konkurrenten Christoph Rabl von den Grünen durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,6 Prozent und damit niedriger als in der ersten Runde am 8. März.
Haslinger, derzeit stellvertretender Bürgermeister, löst Alexander Putz ab, der die Stadt seit 2017 führt. Putz hatte auf eine weitere Kandidatur verzichtet und damit den Weg für einen Führungswechsel freigemacht. Nach seinem Sieg bedankte sich Haslinger bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Vertrauen, wies aber auch auf die Herausforderungen hin, vor denen CSU-Kandidaten im aktuellen politischen Umfeld stehen.
Nur wenige Tage nach dem Wahlergebnis kündigte er an, mit allen demokratischen Parteien Gespräche über die Zusammenarbeit im Stadtrat zu führen. Trotz des Wahlsiegs seiner Partei bleiben andere Mehrheiten im Rat möglich. Sein erster Schwerpunkt wird die Bewältigung drängender Aufgaben sein – die Arbeit soll bereits am Tag nach der Wahl beginnen.
In den kommenden sechs Jahren will Haslinger den Wohnraummangel angehen und 3.000 neue Wohnungen bauen. Zudem plant er, die Stadt an den Klimawandel anzupassen, etwa durch Maßnahmen gegen Hitzewellen und Starkregen. Die Stärkung der Infrastruktur – darunter der Ausbau des Verkehrs und die Digitalisierung – wird ein weiterer zentraler Punkt seiner Agenda sein.
Mit seinem Amtsantritt im Frühjahr 2026 steht Landshut ein Führungswechsel bevor. Zu Haslingers Prioritäten zählen bezahlbarer Wohnraum, Klimaresilienz und die Modernisierung der städtischen Dienstleistungen. Das knappe Wahlergebnis deutet darauf hin, dass künftige Entscheidungen von einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit geprägt sein werden.






