Teslas schwache Quartalszahlen sorgen für Nervosität an der Börse
Tesla wird bald seine Auslieferungszahlen für das erste Quartal veröffentlichen. Analysten prognostizieren ein bescheidenes Plus von unter 2 % im Vergleich zum Vorjahr, aber einen Rückgang gegenüber dem vorherigen Quartal. Die Aktie des Unternehmens hat im Vorfeld der Bekanntgabe deutliche Schwankungen erlebt.
Die Verkäufe in den wichtigsten Märkten verliefen in diesem Jahr schwach. In China sollen die Fahrzeugverkäufe Teslas im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast 50 % eingebrochen sein. In der Europäischen Union gingen die Neuzulassungen in den ersten beiden Monaten 2025 um etwa 50 % zurück – es wurden nur knapp über 19.000 neue Fahrzeuge registriert.
Analysten der Investmentbank Wedbush erwarten eine schwache Performance und schätzen die Auslieferungen auf 355.000 bis 365.000 Fahrzeuge. Die allgemeine Marktstimmung ist gemischt: Zwar stieg die Tesla-Aktie kurz vor dem Auslieferungsbericht, doch gehörte sie im ersten Quartal zu den schwächsten Werten im S&P 500 und verlor mehr als ein Drittel ihres Werts. Am Dienstag schloss die Aktie mit einem Plus von fast 4 % bei 268,46 US-Dollar.
Die mögliche Rolle Elon Musks in einer künftigen Regierung unter Donald Trump sorgt für zusätzliche Unsicherheit. Anleger beobachten genau, wie sich dieser politische Faktor auf die Quartalsergebnisse des Unternehmens auswirken könnte.
Die erwarteten Auslieferungszahlen deuten auf einen schwierigen Jahresstart für Tesla hin. Schwache Verkäufe in Europa und China haben zum Rückgang beigetragen. Die Aktienperformance spiegelt sowohl kurzfristigen Optimismus als auch grundsätzliche Bedenken hinsichtlich der Marktposition des Unternehmens wider.






