25 June 2026, 10:17

Studie enthüllt: Warum deutsche Unternehmen ihre Mitarbeiterbenefits bis 2025 massiv ausbauen wollen

Studie: Unternehmen in Deutschland investieren weiterhin in ihre Belegschaft und erhöhen die Mitarbeiterleistungen bis 2025 deutlich

Studie enthüllt: Warum deutsche Unternehmen ihre Mitarbeiterbenefits bis 2025 massiv ausbauen wollen

Eine neue Studie von Roland Berger hat Arbeitgeberleistungen in Deutschland in bisher unerreichtem Umfang untersucht. Die Erhebung, an der über 1.700 Personalverantwortliche teilnahmen, wurde in Zusammenarbeit mit führenden Anbietern von Mitarbeiterbenefits und dem Bundesverband der Personalmanager (BPM) durchgeführt. Sie zeigt aktuelle Trends und Herausforderungen bei betrieblichen Zusatzleistungen auf.

Laut der Studie bieten Unternehmen ihren Beschäftigten derzeit durchschnittlich 6,6 Leistungen an. Bis 2025 planen sie, weitere 1,4 hinzuzufügen – mit der Energiewirtschaft als Vorreiter, die sogar 1,9 neue Angebote einführen will. Das Ziel ist klar: 89 Prozent der Firmen möchten durch diese Maßnahmen die Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit steigern.

Trotz dieses Engagements kämpfen viele Personalverantwortliche mit der Komplexität des Benefits-Markts. Über 80 Prozent empfinden ihn als intransparent, und 82 Prozent haben Schwierigkeiten, sich bei den Anbietern zurechtzufinden. Auch Wissenslücken sind weit verbreitet: Fast ein Drittel kennt die Steuerbefreiungen für Gesundheitsförderung nicht, 15 Prozent sind mit Gehaltsumwandlungsmodellen nicht vertraut, und fünf Prozent übersehen steuerbegünstigte Sachleistungen.

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Fast 90 Prozent der HR-Experten bevorzugen es, zwischen fünf und zehn maßgeschneiderte Benefits anzubieten. Dieser Ansatz ermöglicht es ihnen, die Leistungen besser auf die Bedürfnisse ihrer Belegschaft abzustimmen.

Die vollständige Studie steht unter https://ots.de/Sim50b zum Download bereit. Sie unterstreicht einen deutlichen Trend: Unternehmen bauen ihre Benefits aus, um Fachkräfte zu halten und das Wohlbefinden zu verbessern. Doch Wissensdefizite bei Steuerregelungen und Anbieteroptionen bleiben für die Personalabteilungen erhebliche Hürden.

Quelle