18 March 2026, 16:24

Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigaretten-Streit mit Gehstock angegriffen

Ein Mann fährt eine Straßenbahn auf einer Stadtstraße mit anderen Fahrzeugen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Mann schlägt Straßenbahnfahrer während Streit mit Krücke - Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigaretten-Streit mit Gehstock angegriffen

Ein Straßenbahnfahrer in Würzburg wurde mit einem Gehstock angegriffen, nachdem er die Bitte eines Fahrgasts nach einer Zigarette abgelehnt hatte. Die Situation eskalierte, als der 41-jährige Tatverdächtige und der 42-jährige Fahrer während eines Handgemenges auf die Gleise stürzten. Die Polizei nahm den Mann später fest; ihm drohen nun mehrere schwere Anklagepunkte.

Der Streit begann, als der Verdächtige den Straßenbahnfahrer nach der verweigerten Zigarette attackierte. Beide Männer landeten auf den Gleisen, doch es gelang dem Fahrer, sich zurück in die Straßenbahn zu retten und den Notruf zu wählen.

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Der Angreifer flüchtete zunächst vom Tatort, wurde jedoch später aufgegriffen und in Gewahrsam genommen. Bei der Festnahme leistete er weiterhin Widerstand, versuchte, ein Fenster des Polizeifahrzeugs einzutreten, und biss Beamte. Ein Polizist wurde bei der Konfrontation verletzt.

Während die Polizei den Verdächtigen unter Kontrolle brachte, traf dessen 47-jährige Partnerin ein und griff ebenfalls Beamte an. Sie wurde vorläufig festgehalten, bevor sie in Untersuchungshaft kam.

Dem Beschuldigten drohen nun mehrere Straftaten zur Last gelegt zu werden, darunter schwere Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung. Nach deutschem Recht können die Strafen für solche Delikte von Geldbußen bis zu Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren reichen. In besonders schweren Fällen – etwa bei nachgewiesener Gefährdung Dritter – sind sogar Haftstrafen von bis zu zehn Jahren möglich.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch. Der Straßenbahnfahrer und der verletzte Beamte sollen sich von dem Vorfall erholen. Der Beschuldigte muss sich vor Gericht für die gegen ihn erhobenen Vorwürfe verantworten.

Quelle