SFC Energy erhält 7,5-Mio.-Auftrag für KI-Sicherheitstechnik – doch die Aktie leidet
Freia MansSFC Energy erhält 7,5-Mio.-Auftrag für KI-Sicherheitstechnik – doch die Aktie leidet
SFC Energy sichert 7,5-Millionen-Euro-Folgeauftrag aus dem KI-gestützten Sicherheitssektor
Der Brennstoffzellen-Spezialist SFC Energy hat einen Folgeauftrag über 7,5 Millionen Euro von einem langjährigen Partner im Bereich der KI-basierten Sicherheitstechnologie erhalten. Das Abkommen umfasst neue sowie generalüberholte Brennstoffzellen-Einheiten für autonome Stromversorgungslösungen. Trotz dieses Erfolgs gab die Aktie des Unternehmens am Donnerstag, dem 6. November 2025, leicht nach.
Der Auftrag sieht die Lieferung von EFOY Pro 2800-Modellen sowie generalüberholten EFOY Pro 2400 Refurb-Einheiten vor. Beide Varianten basieren auf der Direktmethanol-Brennstoffzellen-Technologie (DMFC) von SFC Energy. Parallel dazu wird ein Aufarbeitungsprogramm bestehende Einheiten mit erschöpften Zellenstacks modernisieren.
In den vergangenen zwei Jahren hat SFC Energy seine Brennstoffzellen-Anwendungen in den Bereichen Verteidigung, zivile Sicherheit und Industrie ausgeweitet. Zu den wichtigsten Märkten zählen Nordamerika, Dänemark und Indien, wo die Nachfrage trotz einiger Verzögerungen stabil bleibt. Die Technologie des Unternehmens kommt mittlerweile in Militärfahrzeugen, Überwachungssystemen und der Fernübertragung von Daten zum Einsatz.
Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Podesser betonte, der Auftrag belege das Vertrauen der Partner sowie die Skalierbarkeit der EFOY-Pro-Lösungen. Die Vereinbarung fügt sich in einen größeren Trend wachsender Nachfrage nach autarker Stromversorgung in Sicherheit und Überwachung ein.
Dennoch kämpft die SFC-Energy-Aktie mit Rückschlägen: Am Donnerstag verlor sie 0,91 Prozent und schloss bei 15,15 Euro. Innerhalb von sechs Monaten hat der Kurs damit rund 40 Prozent an Wert eingebüßt.
Der 7,5-Millionen-Euro-Auftrag festigt die Position von SFC Energy im Bereich autonomer Energieversorgung. Sowohl generalüberholte als auch neue Brennstoffzellen-Einheiten sollen KI-gestützte Sicherheitssysteme unterstützen. Gleichzeitig bleibt die Aktienperformance des Unternehmens weiter herausfordernd.






