26 March 2026, 10:26

Rundfunkbeitrag: Millionen zahlen unnötig – wer kann sich befreien lassen?

Plakat mit der Aufschrift "Was gibt es Neues zur einmaligen Studentenschuldenentlastung der Biden-Harris-Verwaltung?" mit Büchern darunter, was auf eine Fokussierung auf Schulden von Studierenden hinweist.

Rundfunkbeitrag: Millionen zahlen unnötig – wer kann sich befreien lassen?

Millionen Deutsche zahlen möglicherweise unnötig den Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro im Monat. Viele hätten Anspruch auf eine Befreiung, kennen die Regeln aber nicht. Bereits 2,8 Millionen Menschen sind von der Gebühr befreit – wegen Sozialleistungen, Behinderungen oder finanzieller Not. Doch weit mehr könnten einen Antrag stellen.

Der Rundfunkbeitrag kostet jeden Haushalt 18,36 Euro monatlich. Doch es gibt Ausnahmen: Wer ein geringes Einkommen hat, etwa Empfänger von Bürgergeld (ehemals Arbeitslosengeld II) oder Sozialhilfe, kann befreit werden. Auch Rentner, die Grundsicherung im Alter beziehen, müssen nicht zahlen.

Studierende, die BAföG (staatliche Ausbildungsförderung) erhalten und eigenständig wohnen, können ebenfalls Anspruch haben. Gleiches gilt für Menschen mit eingeschränkter Erwerbsfähigkeit aufgrund einer Behinderung. Selbst wer nur knapp über dem Existenzminimum liegt – mit einem Überschuss von weniger als 18,36 Euro – kann über eine Härtefallregelung befreit werden.

Die Beantragung beginnt online, doch der Antrag muss ausgedruckt und mit Unterlagen an den Beitragsservice geschickt werden. Bei Genehmigung kann die Befreiung bis zu drei Jahre rückwirkend gelten – mit möglichen Rückerstattungen für bereits gezahlte Beiträge.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Obwohl das System Erstattungen für berechtigte Haushalte vorsieht, zahlen viele weiter, ohne ihre Situation zu prüfen. Bei bereits 2,8 Millionen Befreiten fordern Behörden andere auf, die Kriterien zu überprüfen. Der Prozess erfordert zwar etwas Bürokratie, doch die Ersparnis könnte sich über Jahre summieren – für alle, die Anspruch haben.

Quelle