28 June 2026, 02:22

René Benko in 18. Ermittlung: Neue Vorwürfe um Millionenbetrug und Untreue

Neue Vorwürfe gegen Benko: Hunderte Millionen im Spiel

René Benko in 18. Ermittlung: Neue Vorwürfe um Millionenbetrug und Untreue

René Benko steht nun bereits in der 18. strafrechtlichen Untersuchung wegen des Verdachts auf Finanzvergehen. Die jüngsten Ermittlungen konzentrieren sich auf die mutmaßliche Veruntreuung von Geldern aus einer 120-Millionen-Euro-Zahlung für das Münchner Bahnhofplatz-Projekt. Den Behörden zufolge besteht der Verdacht auf Untreue und Betrug im Zusammenhang mit Hunderten Millionen Euro.

Den Ermittlungen zufolge fungierte Signa Prime Selection als eine Art „finanzieller Staubsauger“. Das Unternehmen soll Gelder aus verschiedenen Projekten abgezogen haben, darunter eine 187-Millionen-Euro-Investition eines saudischen Staatsfonds. Die umgeleiteten Mittel dienten angeblich dazu, Liquiditätsengpässe innerhalb der Signa Group zu überbrücken und eine Kapitalerhöhung für das Kaufhaus Selfridges zu finanzieren.

Benko befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. In dieser Woche steht eine Berufungsverhandlung in seinem ersten Prozess wegen betrügerischen Bankrotts an. Parallel dazu prüft der vom Gericht bestellte Insolvenzverwalter im Rahmen der Vermögenssicherung wertvolle Damenringe aus Benkos Privatbesitz.

Sollte er in diesem Verfahren verurteilt werden, droht Benko erstmals im Zusammenhang mit der Signa-Affäre eine Haftstrafe. Die laufenden Ermittlungen unterstreichen das Ausmaß der mutmaßlichen Finanzunregelmäßigkeiten. Wie die juristischen Verfahren ausgehen werden, bleibt abzuwarten.

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