Reh Erwin landet versehentlich im Schwarzwald statt in Bayern – wer ist schuld?
Verena GuteElk Erwin auf der wilden Entenjagd - Lief alles nach Plan? - Reh Erwin landet versehentlich im Schwarzwald statt in Bayern – wer ist schuld?
Ein Reh mit dem Namen Erwin, auch bekannt als Lord Fynn, sollte eigentlich vom Wildpark Pforzheim nach Bayern gebracht werden. Stattdessen landete das Tier nach einem Verwechslung bei der Beförderung im Schwarzwald. Nun ermitteln die Behörden, wie es zu dem Fehler kam und wer dafür verantwortlich ist.
Die Reise begann, als der Wildpark Pforzheim den Transport des Rehs in ein neues Zuhause in Bayern organisierte. Nach EU-Vorschriften erfordert der Transport von Rehen über längere Strecken einen Nachweis über die Befähigung des Transportunternehmens sowie eine offizielle Genehmigung der zuständigen Behörden. Zudem musste der Wildpark Pforzheim einen Herkunftsnachweis und ein Transportdokument für das Tier vorlegen.
Vor dem Transfer musste der abgebende Park bestätigen, dass der aufnehmende Park die Bedürfnisse des Rehs erfüllen konnte. Außerdem war eine Erlaubnis des örtlichen Veterinäramts erforderlich. Sobald das Tier ordnungsgemäß übergeben wurde, ging die Verantwortung auf den Transportunternehmer über.
Doch das Reh erreichte Bayern nie. Die Polizei untersucht nun, wie es stattdessen im Schwarzwald landete. Der Transportunternehmer, der als Beschuldigter gilt, hat das Recht zu schweigen, was die Ermittlungen erschwert. Mehrere Vernehmungen, darunter auch die des Transportunternehmers, stehen noch aus, während die Beamten Beweise sammeln.
Der Fall befindet sich noch in einem frühen Stadium, und die Behörden versuchen, den genauen Hergang der Panne zu rekonstruieren. Die Ermittlungen zu der fehlerhaften Reise des Rehs laufen noch. Die Polizei muss klären, ob die vorgeschriebenen Verfahren eingehalten wurden und wer die Schuld trägt. Das Ergebnis hängt von den Erkenntnissen aus den noch ausstehenden Befragungen und Dokumentenprüfungen ab.






