05 June 2026, 14:57

Regensburg plant nachhaltiges Stadtviertel mit 5.000 Wohnplätzen und autofreien Wegen

Regensburgs neuer Norden

Regensburg plant nachhaltiges Stadtviertel mit 5.000 Wohnplätzen und autofreien Wegen

Regensburg treibt die Pläne für ein großes neues Stadtviertel im Norden der Stadt voran. Das Projekt soll rund 5.000 Einwohnern ein Zuhause bieten und legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und gemeinschaftliches Wohnen. Die Stadtverantwortlichen wollen einen Ort schaffen, der den Anwohnern als „zweites Wohnzimmer“ dient.

Der Stadtrat hat die Umwandlung von Agrarflächen in ein gemischt genutztes Gebiet genehmigt, um dem langfristigen Wohnraumbedarf gerecht zu werden. Das Vorhaben orientiert sich am Konzept der „15-Minuten-Stadt“, bei dem kurze Wege für Alltagsaktivitäten im Vordergrund stehen und autofreie Verkehrsoptionen priorisiert werden.

Um innovative Gestaltungsvorschläge zu sammeln, nimmt Regensburg am Wettbewerb Europan 2024/2025 teil. Nach dieser Phase wird ein Bebauungsplan für das Gebiet um den künftigen Haltepunkt Wutzlhofen erarbeitet, der 2028 in Betrieb gehen soll.

Das neue Viertel wird Wohnraum, Arbeitsplätze und soziale Infrastruktur verbinden und so die bisher durch Straßen und Schienen verursachte Zersiedlung überwinden. Klimaneutralität ist ein zentrales Ziel – mit ausgewogener Bebauungsdichte, Grünflächen und hochwertigen öffentlichen Räumen als Kern des Entwurfs.

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Das Quartier soll bezahlbaren Wohnraum, Arbeitsmöglichkeiten und eine gute Verkehrsanbindung vereinen. Mit der Eröffnung des Haltepunkts Wutzlhofen im Jahr 2028 wird das Gebiet zu einem gut angebundenen und nachhaltigen Teil Regensburgs. Nach dem Europan-Wettbewerb werden die Planungen fortgesetzt, um die Details der Entwicklung final festzulegen.

Quelle