Polizei Mittelfranken zieht Bilanz: 6.000 Radler kontrolliert – 2.100 Verwarnungen ausgestellt
Rolf WendePolizei Mittelfranken zieht Bilanz: 6.000 Radler kontrolliert – 2.100 Verwarnungen ausgestellt
Polizei in Mittelfranken beendet einmonatige Aktion zur Fahrradsicherheit
Die Polizei in Mittelfranken hat eine vierwöchige Kontrollkampagne zum Thema Fahrrad- und E-Bike-Sicherheit abgeschlossen. Fast 6.000 Radfahrer und E-Bike-Nutzer wurden überprüft, wobei rund 2.100 Verwarnungen wegen verschiedener Verstöße ausgestellt wurden. Die Maßnahme ist Teil des bayerischen Verkehrsicherheitsprogramms bis 2030.
Die Aktion erstreckte sich über die gesamte Region und zielte auf typische Vergehen im Radverkehr ab. Etwa 1.500 Radler erhielten Verwarnungen wegen Falschfahrens, fehlender Beleuchtung, Handybenutzung oder Missachtung roter Ampeln. Weitere 15 Personen wurden mit manipulierten E-Bikes erwischt, die die gesetzlich erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten.
Auch Autofahrer standen im Fokus der Kontrollen. Die Beamten ahndeten 150 Verstöße, darunter das Blockieren von Radwegen, illegales Parken auf Geh- und Radwegen sowie mangelnden Sicherheitsabstand beim Überholen von Radfahrern.
Trotz der zahlreichen Verstöße hielten sich fast zwei Drittel der Kontrollierten an alle Verkehrsregeln. Die Kampagne ist eingebettet in das Programm „Bayern mobil – sicher ans Ziel“, einen zentralen Baustein des Bayerischen Verkehrsicherheitsprogramms 2030. Die mittelfränkische Polizei führt ganzjährig Überwachungsmaßnahmen im Radverkehr durch und setzt auf präventive Aufklärung. Über soziale Medien teilt sie regelmäßig Sicherheitstipps für alle Verkehrsteilnehmer.
Die Aktion zeigt sowohl Fortschritte als auch anhaltende Problembereiche in der Fahrradsicherheit. Zwar hielten sich die meisten Radfahrer an die Regeln, doch Tausende erhielten Verwarnungen für vermeidbare Fehler. Die Polizei wird auch künftig die Einhaltung der Verkehrsregeln kontrollieren und durch Aufklärung für mehr Sicherheit im Rahmen der langfristigen Ziele der Region sorgen.






