17 June 2026, 17:15

Pionier der Solarenergie: Wie ein Freisinger 1994 die Photovoltaik prägte

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Pionier der Solarenergie: Wie ein Freisinger 1994 die Photovoltaik prägte

Andreas Henze aus Freising installierte 1994 eine der ersten Photovoltaikanlagen Deutschlands. Sein Engagement für erneuerbare Energien begann lange vor dem rasanten Aufstieg der Branche. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollte später die Industrie revolutionieren und den Weg für eine breitere Nutzung der Solarenergie ebnen.

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1994 richtete Henze eine 550-Watt-Photovoltaikanlage ein. Bis 1999 arbeitete er mit dem Solarverein Freising zusammen, um fünf Anlagen mit einer Gesamtleistung von 130 Kilowatt auf zwei Dächern zu planen. Diese Projekte zielten darauf ab, das kurz bevorstehende EEG zu nutzen, das am 25. Februar 2000 verabschiedet wurde und am 1. April 2000 in Kraft trat.

Das EEG löste in Deutschland einen Solarboom aus und gab der globalen Branche entscheidende Impulse. Bis 2012 konzentrierte sich Henze auf die Installation von 20- bis 50-Kilowatt-Anlagen für Landwirte und bewies deren wirtschaftliche Vorteile. Er spezialisierte sich auf Photovoltaik-Lösungen für landwirtschaftliche Gebäude.

2013 wurde Henze Gründungsvorstandsmitglied der Bürgerenergiegenossenschaft Freisinger Land. Die Genossenschaft setzte von Anfang an auf erneuerbare Projekte statt auf Gewinnmaximierung und erreichte stattdessen eine solide finanzielle Basis. Heute betreibt sie Dachsolaranlagen und Solarparks mit einer Gesamtleistung von 4,6 Megawatt. Zudem unterhält sie ein Ladenetz mit 73 Stationen und versorgt 1.300 Kunden mit Ökostrom. Weitere Windenergieprojekte sind in Planung.

Die Genossenschaft verwaltet mittlerweile bedeutende Anlagen für erneuerbare Energien. Ihre Solaranlagen und das Ladenetz kommen der lokalen Bevölkerung zugute. Die Pläne für zusätzliche Windprojekte unterstreichen ihr Engagement, nachhaltige Energielösungen weiter auszubauen.

Quelle