Piet Mayr bleibt mit 86 Stimmen Vorsprung Bürgermeister von Zorneding
Piet Mayr hat sich in einer knappen Stichwahl seine vierte Amtszeit als Bürgermeister von Zorneding gesichert. Der 69-jährige CSU-Politiker setzte sich nur knapp mit 86 Stimmen Vorsprung gegen den unabhängigen Kandidaten Falk Skeide durch. Die Ergebnisse wurden am Sonntagabend um 19 Uhr bekannt gegeben, nachdem eine dramatische Auszählung die Anhänger bis zur letzten Stimmauszählung in Atem gehalten hatte.
Im Rennen um das Bürgermeisteramt trat Mayr, der Zorneding seit 2008 regiert, gegen Skeide an – einen 50-jährigen Unabhängigen, der von SPD, Grünen und der Freien Wählergemeinschaft (FWG) unterstützt wurde. Skeide verzichtete darauf, auf einer Parteiliste für den Stadtrat zu kandidieren, und präsentierte sich stattdessen als verbindende Figur für eine breite Wählerkoalition.
Den Großteil des Abends lag Skeide knapp in Führung. Doch die Entscheidung fiel im letzten Wahlbezirk – einem Briefwahlbezirk –, wo Mayr mit über 100 Stimmen die Nase vorn hatte. Im Endergebnis erreichte Mayr 50,9 Prozent der Stimmen, während Skeide auf 1.984 Stimmen kam.
Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse betonten beide Kandidaten den hart umkämpften, aber respektvollen Charakter des Wahlkampfs. Mayrs Sieg verlängert seine 16-jährige Amtszeit als Bürgermeister, während Skeides starkes Abschneiden eine gespaltene, aber engagierte Wählerschaft widerspiegelt.
Mayr tritt nun seine vierte aufeinanderfolgende Amtszeit an, nachdem er 2008 erstmals gewählt worden war. Der knappe Vorsprung von nur 86 Stimmen unterstreicht die Wettbewerbsintensität der lokalen Politik in Zorneding. Beide Seiten haben nach dem eng umkämpften Rennen ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert.






