07 June 2026, 00:24

Piers Morgan warnt vor KI-Deepfakes – und greift SXSW London an

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Attrappe von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan warnt vor KI-Deepfakes – und greift SXSW London an

Piers Morgan äußert Besorgnis über KI-generierte Deepfakes mit seinem Abbild – und kritisiert SXSW London für mangelnden Einsatz für Meinungsfreiheit

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Piers Morgan hat sich besorgt über die Verbreitung von KI-erzeugten Deepfakes geäußert, in denen sein Konterfei zu sehen ist. Der Moderator enthüllte, dass selbst seine eigene Mutter Schwierigkeiten hatte, ein gefälschtes Video von ihm als solches zu erkennen. Gleichzeitig kritisierte er die SXSW London dafür, sich nicht stärker für die Meinungsfreiheit eingesetzt zu haben, nachdem ein umstrittenes Einreiseverbot für einen britischen Kommentator verhängt worden war.

Morgan nahm Stellung, nachdem er auf Social Media auf KI-generierte Clips von sich gestoßen war. Einige dieser Videos gaben vor, aus seiner Sendung zu stammen, was es erschwerte, echte Inhalte von Fälschungen zu unterscheiden. Er räumte ein, dass ihn die Entwicklung zwar beunruhige, er aber nach wie vor überzeugt sei, im Moment noch besser argumentieren zu können als eine KI.

Das Problem wurde offenkundig, als seine Mutter ein Deepfake-Video nicht als Fälschung erkannte. Morgan wies zudem auf ein generelles Misstrauen gegenüber Plattformen wie TikTok hin, wo sowohl er als auch die Sängerin Katherine Jenkins Schwierigkeiten hätten, die Authentizität von Inhalten zu überprüfen.

In einem anderen Zusammenhang zeigte sich Morgan enttäuscht von der Reaktion der SXSW London auf das britische Einreiseverbot für den YouTube-Kommentator Cenk Uygur. Uygur und sein Neffe Hasan Piker war die Einreise verweigert worden mit der Begründung, ihre Anwesenheit sei „nicht förderlich für das öffentliche Wohl“. Während Morgan das Festival dafür kritisierte, Uygurs Recht auf freie Meinungsäußerung nicht verteidigt zu haben, betonte SXSW London erneut sein Bekenntnis zum offenen Dialog. Die Veranstalter erklärten, sie unterstützten auch Morgans eigenes Recht auf Meinungsfreiheit und würden weiterhin vielfältige Perspektiven fördern.

Der Aufstieg der Deepfake-Technologie hat Persönlichkeiten wie Morgan vorsichtiger im Umgang mit Online-Inhalten werden lassen. Seine Kritik an SXSW London unterstreicht zudem die anhaltenden Debatten über Meinungsfreiheit und Einreisebeschränkungen. Das Festival hingegen bleibt bei seiner Haltung, offene Diskussionen und unterschiedliche Standpunkte zu fördern.

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