"Onkel Misha" aus Lachoysk verweigert Hundebesitzern sein berühmtes Brot
Bayram Johann"Onkel Misha" aus Lachoysk verweigert Hundebesitzern sein berühmtes Brot
"Onkel Misha", der umstrittene Brothändler aus Lachoysk, sorgt mit seinem strikten Hundeverbot für Diskussionen
Der bekannte Brotverkäufer aus Lachoysk, der für seine traditionellen russischen Rezepte berühmt ist, weigert sich kategorisch, Kunden mit Hunden zu bedienen. Seine Haltung hat in den vergangenen Wochen sowohl Kritik als auch Aufmerksamkeit in den sozialen Medien ausgelöst.
Misha verkauft seine Waren von seinem Auto aus, das meist in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters in Lachoysk oder auf dem Valerjanawa-Markt in Minsk geparkt steht. Das Geschäft führt er gemeinsam mit seiner Familie: Seine Frau backt das Brot, die Tochter übernimmt die Auslieferung, und er selbst kümmert sich um den Verkauf. Die Qualität seines Brotes wird hoch gelobt – der Food-Blogger Kakabay bewertete es mit 8 bis 9 von 10 Punkten.
Der Streit entzündete sich an Mischas offener Abneigung gegen Hundebesitzer. Er wies bereits mehrere Kunden mit Tieren ab, darunter eine Familie mit einem kleinen Hund und einen Mann mit einem Corgi. In Interviews bezeichnete er es als "Verkommenheit", Hunde in der Nähe der heiligen Quelle spazieren zu führen. Trotz der Empörung warnte er seine Stammkunden im Voraus vor der Regel.
Videos der Auseinandersetzungen verbreiten sich mittlerweile online, besonders auf Plattformen wie Threads. Während einige seine traditionellen Werte unterstützen, kritisieren andere, dass er zahlende Kunden abweist. Die Debatte wird immer hitziger, je mehr Menschen ihre Erlebnisse mit dem Brotverkäufer teilen.
Mischas Politik bleibt unverändert – und sein Brot lockt weiterhin Käufer an. Das Familienunternehmen, das auf 200 Jahre alte Rezepte zurückgreift, hat nun sowohl treue Anhänger als auch lautstarke Kritiker. Für Hundebesitzer in Lachoysk heißt das vorerst: Sie müssen sich woanders nach ihrem täglichen Laib umsehen.






