"Nioh 3" überzeugt mit neuem Kampfstil und offenerer Spielwelt
Nioh 3 ist da – und bietet Spielern zwei unterschiedliche Kampfstile sowie ein verfeinertes Spielerlebnis. Der neueste Teil der Action-Rollenspiel-Reihe baut auf seinen Vorgängern auf und setzt auf tiefgründigere Mechaniken sowie eine offener gestaltete Welt. Kritiker feiern das Spiel bereits als eines der besten seines Genres, auch wenn die Handlung gemischte Reaktionen hervorruft.
Das Spiel führt Samurai- und Ninja-Spielweisen ein, jede mit einzigartiger Ausrüstung und Bewegungsoptionen. Spieler können nun eine Welt erkunden, die in große, miteinander verbundene Zonen unterteilt ist – ein Abschied von den linearen Missionen früherer Teile. Dieser Wandel fördert intensiveres Erforschen, ohne dabei die markante Herausforderung der Reihe zu vernachlässigen.
Der Kampf bleibt ein herausragendes Merkmal und wird für seine Komplexität sowie die belohnende Umsetzung gelobt. Gegner und Bosse überzeugen mit kreativen Designs, auch wenn einige Rezensenten Parallelen zu früheren Spielen erkennen. Auch das Beutesystem wurde erweitert: Automatische Inventarverwaltung und gestufte Fortschrittsmechaniken steigern den Komfort.
Mit einer Metacritic-Wertung von 86 zählt Nioh 3 zu den Spitzenvertretern des Genres. Der Preis von 80 Euro spiegelt die ausgereiften Mechaniken und den Umfang des Inhalts wider. Zwar wird die Story als vergesslich kritisiert, doch das Gameplay selbst begeistert sowohl langjährige Fans als auch Neulinge.
Nioh 3 festigt den Ruf der Reihe mit verfeinertem Kampf und einer offeneren Struktur. Die hohen Bewertungen bestätigen seinen Platz unter den besten Action-RPGs. Tiefe Fortschrittsysteme und kreative Gegnerbegegnungen sichern langfristigen Spielspaß – auch wenn die Erzählung hinter den Erwartungen zurückbleibt.






