Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg bekommt eine neue Verkehrsministerin: Winfried Hermann scheidet nach 15 Jahren aus dem Amt aus
Nicole Razavi, bisherige Bauministerin, übernimmt den Posten in der neu gebildeten grün-schwarzen Koalitionsregierung des Landes. Der Wechsel markiert einen Führungswechsel in einem Schlüssressort, das für große Infrastrukturprojekte zuständig ist.
Winfried Hermann, langjähriges Mitglied der Grünen, prägte über Jahre hinweg die Verkehrspolitik des Landes maßgeblich. Während seiner Amtszeit baute er das Schienennetz aus, förderte die Radinfrastruktur und trieb den Ausbau von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge voran. Sein Rückzug beendet eine Ära im baden-württembergischen Streben nach nachhaltiger Mobilität.
Nicole Razavi, die seit fast zwei Jahrzehnten dem Landtag angehört, wird nun das Verkehrsministerium leiten. Sie wechselt von ihrem bisherigen Amt als Bauministerin in die neue Position und bringt Erfahrung mit großen Infrastrukturvorhaben mit. Razavi hatte sich zuvor für das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 ausgesprochen, dessen Umsetzung sie künftig verantworten wird.
Die Amtsübergabe erfolgt im Zuge der Bildung der neuen Koalitionsregierung. Razavis Ernennung steht für Kontinuität in zentralen Verkehrsprojekten wie Stuttgart 21, bringt aber auch frischen Wind in das Ressort.
Mit dem Wechsel von der Bauministerin zur Verkehrsministerin übernimmt Razavi die Verantwortung für bedeutende Infrastrukturvorhaben. Ihre lange parlamentarische Erfahrung und ihre Unterstützung für Stuttgart 21 deuten darauf hin, dass sie den Fokus auf die Fertigstellung laufender Projekte legen wird. Der Führungswechsel folgt auf Hermanns 15-jährige Amtszeit, die die Verkehrspolitik der Region nachhaltig geprägt hat.






