N-Ergie beschleunigt Ökostrom-Ausbau mit flexiblen Netzzugangsverträgen ab 2025
Verena GuteN-Ergie beschleunigt Ökostrom-Ausbau mit flexiblen Netzzugangsverträgen ab 2025
N-Ergie führt flexible Netzzugangsverträge ein, um Erneuerbare schneller anzubinden
Ab dem 1. Mai 2025 setzt N-Ergie neue flexible Netzzugangsverträge (Flexible Connection Agreements, FCAs) ein, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen. Damit sollen auch in stark ausgelasteten Netzgebieten neue Anlagen schneller angeschlossen werden können. Die Maßnahme ist Teil der umfassenden Pläne zur Modernisierung des Stromnetzes bis 2030.
Die FCAs gelten für Wind-, Biomasse- und Solaranlagen mit Speichersystemen. Anlagen mit einer Leistung von über 30 Kilowatt können sich während des Anmeldeverfahrens für diese Verträge registrieren. Unter bestimmten Bedingungen können Betreiber jedoch vorübergehend Einschränkungen während Spitzenzeiten der Solarstromerzeugung hinnehmen müssen, um die Netzbelastung zu verringern.
N-Ergie gehört zudem zu den ersten Netzbetreibern, die das Solar-Spitzenlasten-Gesetz umsetzen. Dieses ermöglicht eine Überbuchung von Netzanschlüssen und soll so den zügigen Ausbau erneuerbarer Energien fördern. Aktuell entfallen rund 90 Prozent der Einspeiseanträge auf kleine Solaranlagen bis 30 Kilowatt, die das Unternehmen direkt bearbeitet.
Um die Veränderungen zu unterstützen, plant N-Ergie bis 2028 rund 100 Bauprojekte. Diese sollen das Netz stärken, das sich über 29.000 Kilometer Hoch-, Mittel- und Niederspannungsleitungen erstreckt. Bis 2030 will der Betreiber etwa 1,3 Milliarden Euro in neue Leitungen und Umspannwerke investieren.
Die neuen Verträge zielen darauf ab, Verzögerungen bei Erneuerbaren-Projekten in stark frequentierten Netzregionen zu verringern. Mit den geplanten 1,3 Milliarden Euro für den Netzausbau rüstet sich N-Ergie für eine höhere Kapazität erneuerbarer Energien. Die Änderungen treten im Mai 2025 in Kraft, während Bau- und Investitionsvorhaben das gesamte Jahrzehnt über andauern.






