Münchens Mieten explodieren: 25 Euro pro Quadratmeter und kein Ende in Sicht
Verena GuteMünchens Mieten explodieren: 25 Euro pro Quadratmeter und kein Ende in Sicht
Münchens Wohnungsnot treibt die Mieten auf Rekordhöhen – immer mehr Bewohner kämpfen mit der Suche nach bezahlbarem Wohnraum. Ob Studierende oder Familien: Die Wohnungssuche in der bayerischen Metropole wird angesichts explodierender Preise zunehmend zur Herausforderung.
Die durchschnittliche Miete in München liegt mittlerweile bei rund 25 Euro pro Quadratmeter. Doch die Preisspanne zwischen den Stadtteilen ist enorm: In Hasenbergl kostet eine Vierzimmerwohnung mit 90 Quadratmetern knapp 2000 Euro – ein verhältnismäßig günstiges Angebot. Im trendigen Haidhausen verlangt eine vergleichbare Wohnung dagegen rund 250 Euro mehr im Monat.
Auch bei kleineren Wohnungen bleibt der Preisaufschlag beträchtlich. In Fürstenried wird für ein Neubau-Einzimmerapartment mit 40 Quadratmetern fast 1000 Euro fällig. Studierende haben es besonders schwer: Ein Platz in einem WG-Zimmer schlägt mit etwa 790 Euro zu Buche, ein Einzimmerapartment kann bis zu 1200 Euro kosten.
Noch teurer wird es bei kurzfristigen Mietangeboten. Eine möblierte 66-Quadratmeter-Wohnung nahe dem Englischen Garten etwa verlangt stolze 4750 Euro monatlich. Da die Mieten oft mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens verschlingen, geraten viele Haushalte an ihre finanziellen Grenzen.
Doch von einer Entspannung der Lage ist München weit entfernt: Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem. Während die Preise weiter steigen, bleibt den Bewohnern kaum eine Wahl – sie müssen entweder ihr Budget strapazieren oder sich nach Wohnraum im Umland umsehen.






