München plant 120-Millionen-Investition in die Freiwillige Feuerwehr bis 2034
Bayram JohannMünchen plant 120-Millionen-Investition in die Freiwillige Feuerwehr bis 2034
Die Stadt München hat ehrgeizige Pläne vorgestellt, in den kommenden zehn Jahren massiv in ihre Freiwillige Feuerwehr zu investieren. Oberbürgermeister Dieter Reiter kündigte die Initiative bei einer Pressekonferenz im Ausstellungsbereich der Feuerwehr an. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem der Dienst mit wachsenden Mitgliederzahlen und veralteter Infrastruktur zu kämpfen hat.
Reiter skizzierte ein finanzielles Engagement von 50 bis 60 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre, um die Gerätehäuser zu modernisieren. Über einen Zeitraum von zehn Jahren könnte sich das Gesamtinvestitionsvolumen auf 100 bis 120 Millionen Euro belaufen. Die Mittel sollen dazu dienen, bestehende Gebäude an die steigenden Anforderungen anzupassen und mehr Personal unterzubringen.
Die Freiwillige Feuerwehr zählt derzeit rund 1.300 Mitglieder, doch die Zahlen steigen kontinuierlich. Geplant ist, die Truppe auf 2.000 Ehrenamtliche zu vergrößern. Bisher machten jedoch begrenzte räumliche Kapazitäten und veraltete Strukturen die Aufnahme neuer Kräfte schwierig.
Der Stadtbrandrat Claudius Blank begrüßte die Unterstützung des Oberbürgermeisters für die Verbesserung der Infrastruktur. Er betonte die Dringlichkeit moderner Einrichtungen, um das Wachstum nachhaltig zu sichern. Auch der Branddirektor Wolfgang Schäuble äußerte sich dankbar und hob hervor, dass die Stadt die Sorgen der Feuerwehr ernst nehme.
Nun wird der Stadtrat die Finanzierungsvorschläge prüfen, bevor endgültige Entscheidungen fallen. Bei einer Genehmigung würden die Sanierungen langjährige Raumprobleme lösen und die Expansion der Feuerwehr ermöglichen. Die Investitionen sollen bessere Arbeitsbedingungen für die Ehrenamtlichen schaffen und die Einsatzfähigkeit im Notfall stärken. Die genauen Förderdetails hängen von den anstehenden Beratungen des Rates ab.






