Memmingen glänzt als Debütant bei den Süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften
Freia MansMemmingen glänzt als Debütant bei den Süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften
Memmingen richtete in diesem Jahr erstmals die Süddeutschen Meisterschaften in der Leichtathletik aus. Rund 160 Athletinnen und Athleten aus 25 Vereinen traten in 44 Altersklassen an. Schirmherr der zweitägigen Veranstaltung im BBZ-Stadion an der Bodenseestraße war Bürgermeister Jan Rothenbacher.
Besondere Leistungen zeigten dabei junge Talente: Die 13-jährige Rosina Holzhey vom TV Hindelang stellte mit 62,21 Metern einen neuen deutschen Rekord im Hammerwurf der Mädchen B auf. Seit ihrem sechsten Lebensjahr trainiert sie unter ihrem Großvater Josef Zillibiller, einem ehemaligen Leichtathletik-Sportler.
Paul Höbler, 16 Jahre alt und Mitglied beim SV Dischingen, siegte im Dreikampf der männlichen Jugend bis 82 Kilogramm. Sandro Koinzer vom SV DJK Ost Memmingen gewann dagegen die Männerklasse über 98 Kilogramm mit insgesamt 2588 Punkten.
Organisiert wurde die Meisterschaft von der Familie Kehrle, unterstützt von rund 70 Ehrenamtlichen. Nico Kehrle, ein Familienmitglied, stellte das Absperrband zur Verfügung, das bereits bei den Olympischen Spielen 2023 in Paris zum Einsatz gekommen war. Für die Wettkämpfe errichtete die Stadt zudem eine neue Wurfanlage nördlich des Fußballfelds.
Mit den Süddeutschen Meisterschaften feierte Memmingen sein Debüt als Austragungsort für dieses Leichtathletik-Event. Junge Sportler wie Holzhey und Höbler sorgten mit Rekordleistungen und Siegen für Höhepunkte. Die neuen Anlagen und das Engagement der lokalen Organisatoren trugen dazu bei, dass der Wettbewerb für alle Teilnehmer reibungslos verlief.






