Klares Urteil von Rolfes: Bayern nicht mehr auf Leverkusens Niveau - Leverkusens Traumstart platzt: 0:3-Debakel gegen den FC Bayern
Bayer Leverkusens ungeschlagene Saison-Serie endet jäh mit deutlicher Niederlage gegen den FC Bayern
Bayer Leverkusens makelloser Saisonstart fand ein abruptes Ende – mit einer deutlichen Heimniederlage gegen den FC Bayern München. Die 0:3-Pleite war der erste Ligarückschlag der Werkself in dieser Spielzeit. Nach neun Spieltagen beträgt der Abstand zwischen den beiden Teams bereits zehn Punkte.
Die Partie offenbarten klare Schwächen in Leverkusens Leistung. Mannschaftskapitän Robert Andrich räumte ein, dass das Team zu viele Zweikämpfe auf dem Platz verloren habe. Gleichzeitig kritisierte Sportdirektor Simon Rolfes die Spieler für mangelnden Mut und Kampfgeist.
Vor dieser Niederlage hatte Leverkusen unter dem neuen Trainer Kaspar Hjulmand noch überzeugend gespielt. In den sechs vorherigen Partien hatten sie 16 von 18 möglichen Punkten geholt. Doch gegen die Bayern zeigten sich defensive Probleme – drei Gegentore besiegelten die klare Niederlage und überließen dem Gegner die Kontrolle über das Spiel.
Die Niederlage beendete zudem Leverkusens beeindruckende Serie von 37 ungeschlagenen Auswärtsspielen in der Bundesliga. In der vergangenen Saison hatten sie als Vizemeister 13 Punkte Rückstand auf den FC Bayern. Jetzt gab Rolfes zu, dass selbst ein Platz unter den Top Acht in Europa für den Verein kein realistisches Ziel mehr sei.
Nach neun Spieltagen liegt Leverkusen bereits zehn Punkte hinter dem FC Bayern zurück. Die defensiven Defizite und verlorenen Einzelduelle geben Anlass zur Sorge. Mit erschüttertem Selbstvertrauen steht das Team nun vor der Herausforderung, in der Liga wieder Tritt zu fassen.






