25 June 2026, 12:20

Leroy Sané bleibt trotz Toren und Titel im Fadenkreuz der DFB-Kritiker

Schieb's Sané in die Schuld

Leroy Sané bleibt trotz Toren und Titel im Fadenkreuz der DFB-Kritiker

In der deutschen Nationalmannschaft hat sich eine ungewöhnlich hitzige Debatte über Leroy Sanés Platz im Kader entwickelt. Die Diskussionen haben sich seit seiner Nominierung im vergangenen Jahr weiter zugespitzt – trotz seiner Leistungen hält die Kritik an. Selbst starke Auftritte konnten seine Kritiker nicht zum Schweigen bringen.

Sanés Probleme begannen bereits in seiner ersten Saison bei Galatasaray. Er gehörte nicht regelmäßig zur Startelf und erzielte in 43 Einsätzen nur sieben Tore. Später hießen es Beobachter, sein Wechsel in die türkische Liga habe seine Chancen in der Nationalmannschaft geschmälert.

Die Diskussionen flammten selbst nach dem 7:1-Sieg Deutschlands gegen Curaçao wieder auf. Manche wiesen weiterhin auf vermeintliche Schwächen Sanés hin – selbst nachdem er im Freundschaftsspiel gegen die USA das entscheidende Tor geschossen hatte. Ilkay Gündoğan argumentierte, dass anhaltende Kritik einen kreativen Spieler wie ihn hemmen könne.

Rückhalt erhält Sané dagegen von Teamkollegen und Trainern. Joshua Kimmich und Julian Nagelsmann sprachen sich öffentlich für ihn aus und lobten seine Laufbereitschaft sowie defensive Arbeit. Seine entscheidende Rolle bei der Qualifikation für die WM – mit zwei Toren und einer Vorlage gegen die Slowakei im November 2022 – unterstrich zudem seinen Wert. Dennoch bleibt die Skepsis bestehen, während etwa Nadiem Amiri kaum hinterfragt wird, obwohl er mit Jamal Musiala um einen Platz konkurriert.

Die Debatte um Sané ebbt nicht ab. Seine Leistungen, sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft, sorgen weiterhin für Diskussionen. Trotz gelegentlicher matchentscheidender Beiträge hält die öffentliche und mediale Kritik an.

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