Landshuts erste inklusive Jobmesse öffnet Türen für Menschen mit Behinderung
Bayram JohannLandshuts erste inklusive Jobmesse öffnet Türen für Menschen mit Behinderung
Landshut veranstaltet erste inklusive Jobmesse am 17. Mai 2025
Am 17. Mai 2025 findet in Landshut die erste inklusive Jobmesse statt, die sich gezielt an Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen richtet. Mit der Veranstaltung sollen deren Berufschancen verbessert werden. Landshut folgt damit dem Vorbild von Regensburg und Ingolstadt und ist damit die dritte Region in Bayern, die ein solches Angebot macht.
Die Messe wird in der Ergoldinger Bürgerhalle stattfinden. Bis zu 35 Aussteller präsentieren dort Stellenangebote, Ausbildungsplätze, Praktika und Studienmöglichkeiten. Die Organisatoren erwarten Besucher aus der gesamten Region – sowohl Arbeitssuchende als auch Arbeitgeber.
Hinter der Initiative steht der Runde Tisch Inklusion am Arbeitsmarkt, eine Gruppe, die im Rahmen des Kommunalen Aktionsplans gegründet wurde. Dieser unterstützt die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen und potenzielle Arbeitgeber zusammenzubringen.
Besucher können an Workshops und Vorträgen zu Themen wie „Die besondere Bewerbung: So klappt’s mit dem Job!“ oder „Unterstützung für Arbeitgeber bei der Einstellung von Menschen mit Behinderung“ teilnehmen. Ein Job-Speed-Dating bietet zudem die Möglichkeit, direkt mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen.
Statistiken zeigen, dass Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen dreimal häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen sind als andere. Die Messe will diese Lücke schließen, indem sie deren Fähigkeiten in den Vordergrund stellt und Unternehmen über bestehende Fördermöglichkeiten informiert.
Die Veranstaltung bietet praktische Beratung, Netzwerkmöglichkeiten und Vermittlungsdienste. Arbeitgeber erhalten Informationen zu Ressourcen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, während Bewerber neue Karrierewege erkunden können. Die Messe ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Inklusion am Arbeitsmarkt in der Region.






