11 June 2026, 08:20

Kulturförderung in Österreich: Kürzungen bei Museen und Filminstitut beschlossen

Stabile Finanzierung bedeutet 'einen echten Schnitt' für die Kultur

Kulturförderung in Österreich: Kürzungen bei Museen und Filminstitut beschlossen

Die österreichische Regierung hat Änderungen bei der Förderung von Kunst und Kultur für die kommenden Jahre bekannt gegeben. Mehrere zentrale Einrichtungen müssen mit Kürzungen rechnen, während andere ihre bisherigen Budgets behalten. In Verhandlungen konnten tiefgreifendere Einschnitte abgewendet werden, die zuvor im Gespräch waren.

Die Bundesmittel für das Österreichische Filminstitut sinken auf 34,5 Millionen Euro. Sein Gesamtbudget für die Jahre 2027 und 2028 ist mit 37 Millionen Euro veranschlagt. Die Basisförderung für die Bundestheater bleibt hingegen in den nächsten zwei Jahren bei 204,2 Millionen Euro stabil.

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Die Zuwendungen für die Bundesmuseen werden 2027 und 2028 auf 151,2 Millionen Euro reduziert. Für geplante Sanierungsvorhaben steht kein Geld zur Verfügung. Allein das Museum für Volkskunde verlor 11,4 Millionen Euro aus seinem Sanierungsetat.

Das Gesamtbudget des Kunst- und Kultursektors verringert sich 2027 um 3,3 Prozent auf 181 Millionen Euro. Eine noch stärkere Kürzung konnte in den jüngsten Gesprächen verhindert werden. Unabhängig davon feierte das Burgtheater kürzlich die Premiere von Haut um Haut in der Regie von Stefan Bachmann.

Die Anpassungen treten 2027 in Kraft. Während die Bundestheater ihre bisherigen Mittel behalten, müssen Museen und das Filminstitut spürbare Einschnitte hinnehmen. Die Beschlüsse der Regierung stellen eine teilweise Rücknahme früherer Pläne dar.

Quelle