21 March 2026, 02:24

KNDS plant Mega-Börsengang 2026 mit 20-Milliarden-Bewertung

Plakat mit blauem Hintergrund und weißer Schrift, die besagt "Mehr als 16 Milliarden US-Dollar in neue Offshore-Wind-Investitionen unter Präsident Biden".

KNDS plant Mega-Börsengang 2026 mit 20-Milliarden-Bewertung

KNDS treibt geplanten Börsengang 2026 voran

Der europäische Rüstungskonzern KNDS strebt eine Notierung an der Börse im Jahr 2026 an und peilt dabei eine Bewertung von 20 Milliarden Euro an. Damit würde das Unternehmen zu den größten Rüstungs-IPOs der jüngeren europäischen Geschichte zählen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer weltweit steigenden Nachfrage nach Militärtechnik.

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Die aktuellen Marktbedingungen im Verteidigungssektor scheinen günstig für Neuemissionen zu sein. Erfolgreiche Börsengänge von Unternehmen wie Vincorion und CSG deuten auf ein starkes Investoreninteresse hin. KNDS selbst verzeichnet einen Jahresumsatz von 3,8 Milliarden Euro und einen Auftragsbestand von 23,5 Milliarden Euro – ein klares Zeichen für die hohe Nachfrage.

Um dieser gerecht zu werden, plant das Unternehmen, seine Produktionskapazitäten um das Zwei- bis Dreifache auszubauen. Gleichzeitig hat die deutsche Bundesregierung vorläufig die Verfahren für Rüstungsexporte vereinfacht – eine Maßnahme, die bis zum 15. September 2026 gilt. Diese regulatorische Erleichterung könnte die Wachstumspläne von KNDS unterstützen.

Der Zeitplan für den Börsengang steht unabhängig von Verzögerungen beim MGCS-Panzerprojekt, das nun erst 2045 realisiert werden soll. Zwar hat KNDS keine eigenen Fünf-Jahres-Marktdaten veröffentlicht, doch Konkurrenten wie Rheinmetall verzeichneten allein 2025 einen Kursanstieg von 149 Prozent. Auch andere deutsche Rüstungsunternehmen wie Hensoldt profitieren von der aktuellen Haushaltsaufstockung im Verteidigungsbereich.

Sollte KNDS die angestrebte Bewertung von 20 Milliarden Euro erreichen, würde das Unternehmen zu den größten Börsengängen der europäischen Rüstungsbranche zählen. Die Expansionspläne und der solide Auftragsbestand passen gut zu den aktuellen Marktchancen. Die vorübergehende Lockerung der Exportvorschriften könnte das Wachstum zusätzlich fördern – rechtzeitig vor dem geplanten Börsengang 2026.

Quelle