Holzbau als Rettung: Wie vorgefertigte Häuser Deutschlands Wohnungsnot lindern sollen
Verena GuteHolzbau als Rettung: Wie vorgefertigte Häuser Deutschlands Wohnungsnot lindern sollen
Deutschland kämpft mit Wohnungsmangel bei 84 Millionen Einwohnern
Zwischen 2022 und 2024 wurden in Deutschland weniger als die Hälfte der jährlich angestrebten 400.000 neuen Wohnungen fertiggestellt. Branchenverbände setzen nun auf den vorgefertigten Holzbau, um die Lücke zu schließen.
Organisationen wie der DHV, der ZMH und 81fünf vertreten über 300 Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich des vorgefertigten Holzhausbaus – darunter Bauunternehmen, Architekturbüros und Zulieferer. Gemeinsam werben sie für schnellere und bezahlbarere Wohnlösungen.
Die Vorfertigung erfolgt in Werkhallen, wo Arbeiter und Materialien vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Diese Methode garantiert Präzision und ermöglicht die effiziente Installation von Haustechnik, noch bevor die Bauteile auf die Baustelle gelangen. Serien- oder Modulbau ist zudem günstiger als herkömmliche Bauweisen.
Michael Eyrich-Halbig, Obermeister im Zimmererhandwerk und Vizepräsident des DHV, fordert schnellere Bauprozesse und niedrigere Kosten. Deutsche Holzbaufirmen bieten bereits vorgefertigte Lösungen für Großprojekte im Neubausektor sowie für Sanierungen an. Experten gehen davon aus, dass der Einsatz natürlicher Materialien – insbesondere von Holz – in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.
Die Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland bleibt hoch. Der vorgefertigte Holzbau könnte eine schnellere und kostengünstigere Alternative bieten. Branchenvertreter und Fachleute sehen darin eine praktikable Lösung für die aktuelle Wohnungsnot.






