Historische Klinikfusion in Niederbayern startet 2026 mit fünf Standorten
Rolf WendeHistorische Klinikfusion in Niederbayern startet 2026 mit fünf Standorten
Große Klinikfusion in Niederbayern geht nach vollständiger Genehmigung in die Umsetzung
In Westniederbayern schreitet eine bedeutende Fusion im Gesundheitswesen voran, nachdem sie die volle Zustimmung erhalten hat. Der Stadtrat und Kreistag von Landshut haben einstimmig die Pläne gebilligt, fünf medizinische Einrichtungen zu einem gemeinsamen Netzwerk zusammenzuführen. Der neue Träger wird am 1. Januar 2026 unter gemeinsamer kommunaler Trägerschaft seinen Betrieb aufnehmen.
Zusammengeschlossen werden die Landshuter Klinik, das St.-Marien-Kinderkrankenhaus, die Kreiskrankenhäuser in Landshut-Achdorf und Vilsbiburg, die Schlossklinik Rottenburg sowie das Hospiz Vilsbiburg. Fast 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen in interdisziplinären Teams arbeiten, um traditionelle Abteilungsgrenzen zu überwinden und die Zusammenarbeit zu verbessern.
Das medizinische Konzept für die Fusion wurde von der Münchner Beratungsfirma Inspiring Health erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen die Optimierung von Kapazitäten, medizinischen Leistungen und wirtschaftlicher Effizienz. Die Umsetzung beginnt 2026 und wird schrittweise an allen Standorten eingeführt.
Ein gemeinsamer Betriebsratsbeschluss sichert einen reibungslosen Übergang für die Belegschaft. Stadt und Landkreis übernehmen die gemeinsame Trägerschaft des neuen Unternehmens mit dem Ziel, hohe Versorgungsstandards zu halten und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Gleichzeitig soll die Fusion die Wettbewerbsfähigkeit stärken und sich an veränderte Bedürfnisse im Gesundheitswesen anpassen.
Das Projekt tritt nun in die finale Umsetzungsphase ein. Alle Beteiligten betonen, dass ein starkes, regional verankertes Kliniknetz für die Region entstehen soll. Der neue Gesundheitsversorger startet offiziell am 1. Januar 2026 als einheitlicher kommunaler Träger. Die Fusion dient dazu, die bestehende medizinische Versorgung zu sichern und sich gleichzeitig auf langfristige Herausforderungen vorzubereiten. Die Bevölkerung in Westniederbayern kann weiterhin mit hochwertiger, wohnortnaher Versorgung rechnen.






