Glaubensgemeinschaften kämpfen gemeinsam gegen HIV-Stigmatisierung und für Inklusion
Verena GuteGlaubensgemeinschaften kämpfen gemeinsam gegen HIV-Stigmatisierung und für Inklusion
Am 22. und 23. Juli 2023 fand im Rahmen der Internationalen AIDS-Konferenz ein Vorkongress in der Messe München statt. Die Veranstaltung brachte religiöse Führungspersönlichkeiten, glaubensbasierte Organisationen und Akteure aus dem religiösen Bereich unter dem Motto „Hoffnung für alle bewahren – bis 2030 und darüber hinaus“ zusammen.
Im Mittelpunkt stand die Förderung von Inklusion, Mitgefühl und Unterstützung für Menschen, die von der HIV-Epidemie betroffen sind. Die Diskussionen konzentrierten sich darauf, Brücken zwischen Religionen und verschiedenen Sektoren zu schlagen, um eine besser abgestimmte und wirkungsvollere Reaktion auf die Krise zu ermöglichen.
Die Teilnehmer führten intensive und herausfordernde Gespräche darüber, wie die am stärksten gefährdeten Gruppen unterstützt werden können – darunter junge Menschen, intravenös Drogenkonsumierende, Sexarbeiter:innen und LGBTQI+-Communities. Ziel war es, die Würde und Unterstützung dieser Menschen im Kampf gegen HIV in den Vordergrund zu stellen.
Die Konferenz bekräftigte zudem die Rolle von Glaubensgemeinschaften bei der Bekämpfung von Stigmatisierung und Diskriminierung. Hervorgehoben wurde die Bedeutung ihrer einzigartigen und glaubwürdigen Stimmen, um nachhaltige Hoffnung und Widerstandsfähigkeit zu stärken. Im Fokus stand das Wohl jedes Einzelnen, der von der Krankheit betroffen ist.
Die Veranstaltung unterstrich das gemeinsame Bekenntnis zu einer Zukunft, in der Mitgefühl und Würde die HIV-Bekämpfung leiten. Besonders betont wurde die Notwendigkeit von Einheit unter den verschiedenen Gruppen, um die Fortschritte auch über das Jahr 2030 hinaus zu sichern.






