Geheime Akten und Affären: Das ungelöste Rätsel um Prinz Philip und Königin Elizabeth
Bayram JohannGeheime Akten und Affären: Das ungelöste Rätsel um Prinz Philip und Königin Elizabeth
Gerüchte über das Privatleben von Prinz Philip sind wieder aufgeflammt, nachdem behauptet wurde, Königin Elizabeth II. habe eine Akte mit Details über seine angeblichen Affären geführt. Die Liste soll mindestens ein Dutzend Frauen umfasst haben, wobei seit langem über seine Beziehung zu Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma, spekuliert wird. Ihre über sieben Jahrzehnte währende Ehe wurde hinter verschlossenen Türen oft als komplex beschrieben.
Fragen zu Prinz Philips Treue kamen bereits kurz nach seiner Hochzeit mit Königin Elizabeth im Jahr 1947 auf. Im Laufe der Jahre wurden die Gerüchte lauter, insbesondere im Zusammenhang mit seiner engen Freundschaft zu Penelope Knatchbull – von Mitarbeitern spöttisch „Und Auch“ genannt, weil er sie häufig in Einladungen einbezog. Knatchbull, bekannt als Penny, war 32 Jahre jünger als der Prinz und mit seinem Cousin ersten Grades verheiratet.
Die Königin soll Philip beträchtliche Freiheiten gewährt haben, etwa bei der Ausübung seiner Leidenschaften wie Kutschfahren und Lesen. Nach seinem Rückzug von den königlichen Pflichten im August 2017 zog er auf den Landsitz Wood Farm auf dem Anwesens von Sandringham, während sie in Schloss Windsor blieb. Diese Regelung schien beiden zu passen, auch wenn es gelegentlich Spannungen gab.
2020 entfachte die Royal-Biografin Ingrid Seward mit ihrem Buch Prinz Philip – Das verborgene Leben erneut Kontroversen, indem sie behauptete, er habe mit der französischen Schauspielerin Helene Cordet zwei Kinder gezeugt. Die Königin soll über die Veröffentlichung wütend gewesen sein. Als Philip 2021 starb, war sie angeblich zutiefst erschüttert, dass er allein ging, ohne sich zu verabschieden.
Einige Biografen vermuten, Königin Elizabeth könnte als Reaktion auf Philips Verhalten selbst Affären gehabt haben. Doch nie tauchten konkrete Beweise auf, die solche Behauptungen bestätigen.
Die angebliche Namensliste der Königin und ihr berichteter Zorn über Philips Handlungen zeichnen das Bild einer Ehe, die trotz Belastungen Bestand hatte. Während das Paar nach außen stets vereint auftrat, blieben private Spannungen – einschließlich seiner letzten Momente – ungeklärt. Die Vorwürfe, auch wenn sie nie vollständig bestätigt wurden, prägen bis heute die Wahrnehmung ihrer langen und komplizierten Partnerschaft.






