31 May 2026, 16:24

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für konservative Mehrheit

Gauweiler plädiert für CSU-Allianz mit Freien Wählern im Bundestag

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für konservative Mehrheit

Peter Gauweiler, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der CSU und langjähriges Bundestagsmitglied, hat eine neue politische Partnerschaft ins Spiel gebracht. Er schlägt vor, dass die CSU sich mit den Freien Wählern für die nächste Bundestagswahl verbündet, um eine stärkere konservative Kraft in der deutschen Politik zu bilden.

Gauweiler argumentiert, dass es in Deutschland eine mehrheitlich bürgerlich-konservative Wählerschaft gebe, die aktuelle Bundesregierung jedoch links stehe. Dies habe die Unionsparteien (CDU/CSU) immer wieder in Bündnisse mit der SPD oder den Grünen gezwungen. Eine bundesweite Koalition zwischen den Freien Wählern und der CSU könnte diese Dynamik durchbrechen, so seine Überzeugung.

Als Erfolgsmodell führt er Bayern an: Seit 2018 verhindert die Zusammenarbeit der CSU mit den Freien Wählern dort eine Linksverschiebung der Partei, um grüne Wählerstimmen zu gewinnen. Gauweiler ist überzeugt, dass dieses Modell auch bundesweit funktionieren könnte.

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Sein Plan sieht vor, dass die Freien Wähler außerhalb Bayerns die Führung bei der Aufstellung von Direktkandidaten für Wahlkreise und Kommunen übernehmen. Für die nächste Bundestagswahl schlägt er den gemeinsamen Auftritt unter dem Namen „Bündnis Freie Wähler/CSU“ vor. Zwar habe der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, das Profil der Partei geschärft, doch außerhalb Bayerns tue sich die Partei weiterhin schwer, Fuß zu fassen.

Die AfD schließt Gauweiler als Partner kategorisch aus, die FDP hält er für zu schwach, um nennenswerte Stimmengewinne zu erzielen. Die Freien Wähler sieht er daher als besten verbleibenden Verbündeten, um ein stärkeres konservatives Lager aufzubauen.

Der Vorschlag skizziert eine klare Strategie für die CSU, um linksgerichtete Koalitionen zu vermeiden. Sollte er umgesetzt werden, würde dies den Freien Wählern eine größere Rolle in der Bundespolitik einräumen. Ob der Plan gelingt, hängt davon ab, ob beide Parteien sich auf die Kandidatennominierung und gemeinsame Wahlkampfthemen einigen können.

Quelle