Freie Wähler feiern Rekordgewinne bei bayerischen Kommunalwahlen 2026
Die Freien Wähler haben nach den jüngsten Stichwahlen ihre Position in der bayerischen Kommunalpolitik weiter ausgebaut. Bis Sonntagabend zeichnete sich ab, dass die Partei und ihre unabhängigen Verbündeten mindestens 18 Landratsämter in der Region stellen werden.
Die Wahlen fanden in zwei Runden statt: Die erste am 8. März 2026, die Stichwahlen am 22. März. Bereits vor dieser Abstimmung hielten die Freien Wähler 14 Landratsposten in Bayern.
Zu den wichtigsten Erfolgen zählte der Sieg von Christian Wilhelm im Landkreis Oberallgäu, wo er mit 66,3 Prozent der Stimmen gegen den CSU-Kandidaten Thomas Eigstler gewann. Die Partei setzte sich zudem in prominenten Stichwahlen in Kelheim, Donau-Ries und im Berchtesgadener Land durch.
Über die Landkreisebene hinaus übernahmen die Freien Wähler das Rathaus in Amberg und stellten mit dem Oberbürgermeisteramt in Kempten – bisher eine CSU-Hochburg – einen weiteren bedeutenden Erfolg. Insgesamt sicherten sich die Freien Wähler und ihre Unabhängigen acht Landrats- sowie ein Oberbürgermeisteramt in größeren Städten.
Die Stichwahlergebnisse markieren eine deutliche Ausweitung des Einflusses der Freien Wähler in der bayerischen Kommunalpolitik. Mit nun mindestens 18 Landratsämtern unter ihrer Kontrolle haben sie ihre Verankerung in der Region weiter gefestigt.






