27 March 2026, 14:32

Frauentag 2026: Aschaffenburg und Miltenberg feiern mit Kunst, Protest und roten Bänken gegen Gewalt

Plakat für das Team Redstone Women's Equality Day Event mit einer Frau, die eine "Women's Equality"-Fahne hält, Logos und Eventdetails unten.

Frauentag 2026: Aschaffenburg und Miltenberg feiern mit Kunst, Protest und roten Bänken gegen Gewalt

Die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg feiern den Internationalen Frauentag 2026 mit einer Reihe von Veranstaltungen

Mit einer Vielzahl an Veranstaltungen würdigten die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg den Internationalen Frauentag 2026 – ein Programm, das feministische Errungenschaften feierte, aber auch auf die anhaltenden Kämpfe um Gleichberechtigung aufmerksam machte. Organisiert vom Gleichstellungsbüro, umfasste die Kampagne "Rund um den Internationalen Frauentag" Diskussionen, Kunst und Musik, die allesamt auf echten Fortschritt in der Geschlechtergerechtigkeit abzielten.

Den Auftakt bildete ein Fokus auf Sichtbarkeit und Bewusstseinsbildung: Zehn rote Bänke, jede mit einer Plakette versehen, die Hilfsangebote für Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt aufführt, wurden im gesamten Landkreis aufgestellt. Eine neue Bank im Bürgerpark Ringheim in Großostheim ergänzte die bestehenden Installationen und unterstrich die Botschaft gegen geschlechtsspezifische Gewalt.

Das Programm reichte von einer Vernissage und einem Wohltätigkeitskonzert bis hin zu einem feministischen Literaturabend, der in Kooperation mit Nachbarlandkreisen 55 Teilnehmer:innen anzog. Eine Filmdiskussion und eine Lesung rundeten das Angebot ab und setzten sich mit Themen wie Gleichberechtigung und Selbstbestimmung auseinander.

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Am 20. März beging das Aschaffenburger Frauenforum sein 40-jähriges Jubiläum unter dem Motto "Anfänge erinnern – Errungenschaften bewahren – Zukunft gestalten". Die Veranstaltung bekräftigte Forderungen nach einem Ende der Gewalt, mehr Autonomie und voller Gleichberechtigung. Begleitende Social-Media-Kampagnen hoben zudem den Equal Pay Day und den Equal Care Day als zentrale Momente der Reflexion hervor.

Der Internationale Frauentag selbst, erstmals 1910 von Clara Zetkin vorgeschlagen, diente als Mahnmal für den erreichten Fortschritt – und die noch ausstehende Arbeit. Zwar haben sich die Rechte von Frauen verbessert, doch betonten die Organisator:innen, dass wahre Gleichstellung noch immer nicht erreicht ist.

Die Kampagne 2026 hinterlässt mit den Bänken, Veranstaltungen und öffentlichen Diskussionen nachhaltige Spuren. Diese Initiativen sollen die Geschlechtergerechtigkeit fest im gesellschaftlichen Handeln verankern. Durch kontinuierliches Engagement streben die Landkreise an, aus Bewusstsein konkrete Veränderungen zu schaffen.

Quelle