19 April 2026, 02:26

Fenerbahçe und Efes Istanbul boykottieren EuroLeague-Entscheidung zu israelischen Heimspielen

Basketballspieler, die in einer Halle mit Zuschauern im Hintergrund spielen, ein sichtbarer Korb links, Überkopfbeleuchtung und ein Bildschirm sowie schwarze Objekte entlang der unteren Kante.

Fenerbahçe und Efes Istanbul boykottieren EuroLeague-Entscheidung zu israelischen Heimspielen

Die türkischen Basketballclubs Fenerbahçe und Efes Istanbul haben sich gegen die Entscheidung der EuroLeague ausgesprochen, israelischen Mannschaften ab Dezember wieder die Austragung von Heimspielen zu ermöglichen. Der Schritt folgt auf Monate, in denen die Partien aus Sicherheitsgründen im Ausland stattfanden. Fenerbahçe musste bereits zwei anstehende Spiele gegen israelische Teams verlegen.

Seit Oktober 2023 tragen israelische Mannschaften ihre Heimspiele in der EuroLeague und im EuroCup außerhalb des Landes aus. Diese Regelung war eine Folge des Ausbruchs des regionalen Konflikts. Nun haben die Veranstalter bekannt gegeben, dass ab kommendem Monat wieder Heimspiele in Israel stattfinden sollen.

Fenerbahçe trifft am 11. November in München auf Maccabi Tel Aviv – die Verlegung wurde aus Sicherheitsgründen vorgenommen. Nur zwei Tage später empfängt der Club in derselben Stadt auch Hapoel Tel Aviv.

In der vergangenen Saison hatte Fenerbahçe zwei Partien gegen Maccabi nach Litauen verlegen müssen. Nun kritisiert der Verein die jüngste Entscheidung der EuroLeague und schließt sich damit dem Widerstand von Efes Istanbul an.

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Die beiden türkischen Clubs bleiben in ihrer Haltung konsequent: Sie lehnen die Wiederaufnahme von Heimspielen israelischer Mannschaften ab. Fenerbahçe wird seine anstehenden Begegnungen gegen Maccabi und Hapoel weiterhin in München austragen. Die EuroLeague hingegen hat beschlossen, dass israelische Teams ab Dezember wieder in ihren heimischen Hallen antreten dürfen.

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