29 March 2026, 00:26

Europas Skigebiete im Frust-Check: Wo Gäste am meisten schimpfen

Ein malerischer Blick auf ein Skigebiet in den französischen Alpen, mit schneebedeckten Bergen, Gebäuden, Bäumen und Skifahrern auf den Pisten.

Europas Skigebiete im Frust-Check: Wo Gäste am meisten schimpfen

Eine neue Studie von Privacy Tutor deckt auf, welche europäischen Skigebiete von Besuchern am stärksten kritisiert werden. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede bei den Beschwerden zwischen den Ländern – an der Spitze der Frustfaktoren stehen Überfüllung, hohe Preise und marode Infrastruktur.

Das französische Les Deux Alpes führt die Liste der am meisten kritisierten Ziele an und erreicht mit 100 von 100 Punkten traurige Spitzenwerte bei der Unzufriedenheit der Gäste. Mayrhofen im österreichischen Tirol hingegen gilt als Europas überlaufener Vorzeigeort: Fast 79 Prozent der Bewertungen bemängeln massive Menschenmassen. Knapp dahinter liegt St. Anton am Arlberg, wo sich 78,06 Prozent der Beschwerden ebenfalls auf Überfüllung konzentrieren.

Auch andere österreichische Skigebiete wie Ischgl und Sölden kämpfen mit ähnlicher Kritik wegen überfüllter Pisten. In Italien stehen weniger die Besucherzahlen im Fokus – hier ärgern sich Gäste vor allem über veraltete oder unzureichende Infrastruktur. Die Schweizer Resorts wiederum werden vornehmlich für ihre horrend hohen Preise gescholten.

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Einige Betreiber haben bereits gegenzusteuern versucht: Mayrhofen etwa hat neue Sesselbahnen mit Wetterschutz und Premium-Sitzen am Steinplatte Winklmoosalm installiert, während Ischgl Aufzüge mit nachhaltigen Komponenten aus alten Anlagen modernisiert hat. Ob diese Maßnahmen die Überfüllung jedoch entschärft haben, bleibt laut Studie offen.

Die Untersuchung offenbart klare Muster der Unzufriedenheit in Europas Top-Skigebieten: Während österreichische Destinationen mit Überlastung kämpfen, ecken italienische und Schweizer Orte wegen Infrastruktur und Kosten an. Trotz einzelner Verbesserungen deutet die Studie darauf hin, dass die Verärgerung unter Wintersportlern weiterhin weit verbreitet ist.

Quelle