17 March 2026, 04:23

ESC Dorfen zeigt zwei Gesichter: Niederlage im Shootout, dann 9:2-Kantersieg

Hockeyspieler auf dem Eis umgeben von Teamkollegen und Gegenspielern, mit Zuschauern im Hintergrund während eines Spiels von Colorado Avalanche gegen San Jose Sharks am 3/24/15.

ESC Dorfen zeigt zwei Gesichter: Niederlage im Shootout, dann 9:2-Kantersieg

ESC Dorfen erlebte ein Wechselbad der Gefühle in der Oberliga: Nach einer knappen Shootout-Niederlage folgte ein klarer Kantersieg.

Am Samstag ließ die Mannschaft eine 3:1-Führung gegen den ESC Haßfurt noch aus der Hand gleiten und unterlag schließlich mit 3:4 im Penaltyschießen. Doch nur zwei Tage später demonstrierte das Team seine offensive Stärke und deklassierte den EHC Straubing mit einem 9:2 – ein spektakulärer Turnaround.

Der Wochenstart verlief für ESC Dorfen enttäuschend. Gegen Haßfurt ging die Mannschaft zwar früh mit 3:1 in Führung, verlor jedoch zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Trainer Tobi Brenninger analysierte später, dass vor allem das tschechische Trio von Haßfurt, das auf verschiedenen Reihen eingesetzt wurde, immer wieder für Gefahr sorgte. Nach einem 3:3 nach Verlängerung musste schließlich das Penaltyschießen die Entscheidung bringen – Haßfurt gewann mit 4:3 und sicherte sich damit den Zusatzpunkt.

Doch im nächsten Spiel zeigte sich ein völlig verändertes Dorfen. Straubings Torhüterin Lilli Uhrmann hielt lange Zeit stand, trotz massiven Drucks der Gäste. Doch die Defensive brach schließlich: Ein cleverer Spielzug von Vaclav Krlis und ein Überzahltreffer von David Stach bescherte Dorfen eine 3:2-Führung nach dem ersten Drittel.

Im Schlussabschnitt zog Dorfen dann entscheidend davon. Josef Folger, Lukas Miculka und Dante Spagnuolo trafen nacheinander und erhöhten auf 7:2. Als Straubing 90 Sekunden vor Schluss die Torhüterin für einen sechsten Feldspieler nahm, änderte das nichts mehr am Ergebnis – am Ende stand ein deutlicher 9:2-Sieg.

Die Bilanz des Wochenendes fällt für ESC Dorfen gemischt aus: Eine knappe Niederlage im Shootout gegen Haßfurt offenbart defensive Schwächen, während der Kantersieg gegen Straubing die offensive Schlagkraft unter Beweis stellt. Nun blickt das Team auf die nächsten Partien in der Oberliga.

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