02 May 2026, 12:27

EPA und koreanische Patentanwälte stärken Zusammenarbeit für Einheitspatente und Innovation

Eine Zeichnung des U.S. Patent Office in Washington, D.C. mit ein paar Menschen davor, die handschriftliche Texte und Zahlen enthält.

EPA und koreanische Patentanwälte stärken Zusammenarbeit für Einheitspatente und Innovation

Eine Delegation der Korean Patent Attorneys Association (KPAA) besuchte am 29. September das Europäische Patentamt (EPA) in München. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Stärkung der Zusammenarbeit sowie die Erörterung aktueller Fortschritte in der Patentbearbeitung. Beide Seiten betonten ihr Engagement für die künftige Kooperation.

Während der Gespräche informierte das EPA über seine Leistungsbilanz und die geplanten Vorhaben für das Jahr 2025. Christoph Ernst, Vizepräsident des EPA, eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung der KPAA-Delegation und unterstrich die Bedeutung des fortlaufenden Austauschs zwischen den beiden Organisationen. Themen waren unter anderem die jüngsten Initiativen des EPA, darunter der Qualitätsaktionsplan für 2025.

Das EPA stellte zudem aktuelle Verbesserungen in den Such- und Prüfverfahren vor. 2024 wurden 85,1 Prozent der Standard-Rechercheberichte fristgerecht an die Anmelder übermittelt. Darüber hinaus konnten 81,9 Prozent der Standard-Patentakten innerhalb der angestrebten Bearbeitungszeit des Amts abgeschlossen werden.

In die Gespräche flossen auch Daten der EPA-Observatoriums für Patente und Technologie ein, das globale Innovationstrends analysiert. Koreanische Anmelder zeigten ein wachsendes Interesse an Einheitspatenten: 2024 beantragten 18,9 Prozent der berechtigten Fälle den Einheitsschutz – fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Samsung gehörte dabei zu den drei weltweit führenden Unternehmen bei solchen Anträgen.

Zum Abschluss des Treffens vereinbarten beide Seiten, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Geplant sind weitere Gespräche im Vorfeld der nächsten offiziellen Zusammenkunft 2026. Das EPA und die KPAA bekräftigten ihr gemeinsames Interesse an einer kontinuierlichen Kooperation. Im Fokus standen dabei datengestützte Verbesserungen sowie die Ausweitung von Einheitspatent-Anmeldungen. Bis zum nächsten formellen Treffen in zwei Jahren sollen weitere Abstimmungen folgen.

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