25 May 2026, 02:22

Elterngeld-Kürzung um 350 Millionen: Familien fürchten um ihre Zukunft

 ehemalige Familienministerin Giffey warnt vor Kürzungen bei Elterngeld

Elterngeld-Kürzung um 350 Millionen: Familien fürchten um ihre Zukunft

Deutschlands Elterngeld steht vor drastischen Kürzungen, während die Regierung nach Einsparmöglichkeiten sucht. Medienberichten zufolge könnte Familienministerin Karin Prien die Leistungen um rund 350 Millionen Euro kürzen. Der Plan stößt bereits jetzt bei Politikern und Familienverbänden auf scharfe Kritik.

Die Debatte entfacht zu einer Zeit, in der die Geburtenrate in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 1946 gesunken ist. Dennoch beziehen weiterhin 74 Prozent der Elternzeitbezieherinnen Frauen – ein deutlicher Beleg für die anhaltende Ungleichheit bei der Verteilung der Care-Arbeit.

Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey hat sich vehement gegen die geplanten Streichungen ausgesprochen. Sie betont, dass das Elterngeld eine doppelte Funktion erfülle: Es unterstütze Familien und wirke zugleich als arbeitsmarktpolitisches Instrument. Unterstützung erhält sie von Wolfgang Kubicki, dem designierten Vorsitzenden der FDP, der die möglichen Kürzungen ebenfalls kritisiert.

Britta Altenkamp, Leiterin des Zukunftsforum Familie (ZFF), bezeichnete die Diskussion über Einschnitte als ein «verheerendes Signal» für Familien. Die Warnungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung über Sparmaßnahmen nachdenkt – doch Kritiker verweisen auf die langfristigen Folgen für Haushalte und die Erwerbstätigkeit.

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Die geplante Kürzung des Elterngelds um 350 Millionen Euro bleibt umstritten. Sollten die Streichungen umgesetzt werden, wären tausende Familien betroffen, die bereits mit finanziellen Belastungen und Betreuungsengpässen kämpfen. Eine endgültige Entscheidung der Regierung steht noch aus.

Quelle